Durch die Bestellbestätigung den Kunden am Ball halten

Für einen Online-Shop-Betreiber sollte es nicht nur wichtig sein, dass der Kunde endlich das Produkt im Warenkorb und bestellt hat. Denn genau hier darf man dann nicht nachlassen, sondern sollte die Bestellbestätigung so optimieren, dass der Kunde auch im Nachhinein noch mit Ihnen zu tun haben will. Klares Stichwort: Stammkundengewinnung. Allein durch nachhaltige Begeisterung kann man mehr Stammkunden generieren. Doch das muss genau nach Abschluss der Bestellung passieren.

Auch wenn es viele andere wichtige Punkte zur Kundengewinnung gibt, sollte man die Bestellbestätigung nicht aus den Augen verlieren.

Das Potential der Bestellbestätigung (Vielen-Dank-Seite)

Meist wird für den Checkout die Lösung des jeweiligen Shop-Systems verwendet. Beispielsweise bei der Bestellbestätigung von Shopware ist diese schon optisch ansprechend und auch mit einem „Danke“ versehen. Doch damit man nicht nur das nötige Minimum abruft und das volle Potential nutzt, sollte man noch einiges hinzufügen.

Beispielsweise können hier nochmal nötige Bestelldaten und das voraussichtliche Lieferdatum aufgelistet werden, damit der Kunde sich seine Daten bei Bedarf nochmal anschauen kann oder aber auch eine Sendungsbestätigung mit Sendungsverfolgung eingebunden werden.

 

Tipps zur Optimierung Ihrer Bestellbestätigung

Damit Sie keinen Punkt außer Acht lasssen, haben wir Ihnen hier einmal die wichtigsten Punkte aufgelistet:

Immer Bedanken

Jeder freut sich doch, wenn man nach einem Kauf ein herzliches Danke bekommt. Und so sollte man auch das in der Online-Bestellbestätigung mitaufnehmen und um noch eins draufzusetzen am besten direkt gleich personalisieren.

Die Bestellung

Wie oben schon aufgeführt sollte auf der Vielen-Dank-Seite auch nochmal das Wichtigste stehen: Die Bestellung selbst und alle relevanten Daten dazu. Auch könnte man hier direkt mögliche Anpassungen an den Bestellinfos anbieten und somit auf ein Kundenkonto verweisen.

Auf weitere Produkte aufmerksam machen?

In dem Fall ist es nicht die beste Lösung den Kunden direkt mit weiteren Produkten zu bombardieren und somit einen weiteren Kauf hervorrufen zu wollen. Denn die Chance, dass jemand sein Konto nach einem Kauf direkt erneut belasten wird, ist eher gering. Was hier aber deutlich mehr Sinn machen würde, wäre dem Kunden einen Rabatt für die nächste Bestellung anzubieten.

 Immer auf dem Laufenden halten

Nach der Bestellung ist die Kundenkommunikation ein wichtiger Punkt den man nicht aus den Augen verlieren sollte. Deshalb sollte man auch im Check-Out – am besten in Form eines Gewinnspiels – die Anmeldung zum Newsletter ermöglichen.

Soziale Medien

Einen Share-Button, damit man den Einkauf auf sozialen Medien teilen kann? Ist in den meisten Fällen nur relevant, wenn es sich um ein emotionales oder trendiges Produkt handelt. Doch es macht natürlich Sinn, wenn es auf den eigenen sozialen Netzwerken Unboxings von den Produkten gibt, auf diese auch hinzuweisen.

Bewertungen

Die Funktion zur Bewertung macht am meisten Sinn über eine extra Mail, damit der Kunde nochmal neu auf Ihren Shop geleitet wird und eventuell zu einem weiteren Kauf geleitet wird. Hierbei bietet sich eine NPS-Umfrage an um den gesamten Sales-Funnel abzugreifen.

Fazit

Die Erwartungen des Kunden übertreffen und das Kauferlebnis optimal abrunden. Wie man an allen Punkten unschwer erkennen kann, bietet die Bestellbestätigung noch viel Luft nach oben. Übertreffen Sie sich selbst, überzeugen so Ihre Kunden und bieten die Möglichkeit für einen großen Fortschritt.

Stichwort: Hacker-Angriffe

Denken Sie, dass Sie auf der sicheren Seite sind? Deutschland ist bei Hacker-Angriffen ganz oben auf der Liste. Grade jetzt in den Zeiten, in denen viele Menschen auf das Homeoffice ausweichen. Und genau hier schlagen die Hacker dann zu. Die Zahlen der Hacker-Angriffe haben sich somit verzehnfacht.
Meist klauen die Hacker einfach nur Ihre Daten oder Sie spielen eine sogenannte Ransomware ein, womit dann Sie oder Ihr Unternehmen erpresst werden können. In den letzten Jahren konnte man immer mehr wahrnehmen, dass die Cyberkriminalität stetig wächst. Und das in einem rasanten Tempo.
Doch genau deshalb darf man selbst nicht nur auf die Kosten oder die Entwicklung eines Projekts schauen, sondern sollte auch ein wenig Geld in die nötigen Sicherheitsupdates investieren. Denn genau diese sorgen dafür, dass Ihr System auf dem neusten Stand ist und vor möglichen Hacker-Angriffen geschützt wird.

Doch was kann noch passieren?

Da es natürlich Sinn macht sich als Hacker auf ein weit verbreiteteres CMS-System zu fixieren, sollten Sie grade da aufpassen und gegenüber Sicherheitslücken vorbeugen. So kann es vorkommen, dass Ihre Seite plötzlich entweder gar keinen oder einfach den falschen Inhalt anzeigt, durch Google Bombing plötzlich ganz aus dem Ranking fällt oder sogar Ihre eigenen Kunden mit Drive-by-Viren und Trojanern infizieren.

5 Gründe für regelmäßige Sicherheitsupdates

1. Software aktualisieren
Die bekannten CMS-Systeme wie TYPO3 und WordPress werden ständig mit nötigen Sicherheitsupdates versorgt, aber sind Ihre Software-Komponenten auch auf dem neusten Stand? Auch durch veraltete Browser-Software oder andere Programme kann es zu Angriffen kommen

2. Sicherheitslücken vermeiden
Man sollte sich nicht durch veraltete CMS-Systeme angreifbar machen. Beispielsweise mit dem Support-Ende von Magento 1 sind die Hacker-Angriffe auf das System deutlich gestiegen. Deshalb immer frühzeitig mit der Aktualisierung auf modernes System beschäftigen

3. Die perfekte Software
Eine fehlerfreie Software? In jeder Software sind Fehler vorzuweisen. Entweder durch die Programmierung, die Software selbst oder durch den Einsatz von Erweiterungen und Plugins.
Doch zur Sicherheit der einzelnen Systeme gibt es einen weltweiten Ausschuss, der gefundene Fehler direkt an das jeweilige System zur Behebung weitergibt. Ebenso können Sie bei Updates sich immer an den Changelog (Änderungsprotokoll) halten. Dieser gibt Auskunft, ob das Update für weitere Sicherheitsmaßnahmen sorgt.

4. Stetige Optimierung des CMS
Natürlich wird Ihr CMS ständig auf die neuesten Hacker-Waffen ausgerüstet. Das System unterläuft permanente Aktualisierungen, Weiterentwicklungen und Optimierungen durch sukzessive Bereinigung von Fehlern durch Entwickler.

5. Kostenaufwand
Im Vorfeld sieht man immer erst nur die Kosten was so ein Update mit sich bringt. Die Einspielung des Updates und die jeweiligen Anpassungen. Doch die Wiederherstellung oder sogar das neu Aufsetzen eines kompletten Systems bringt einen deutlichen höheren Kostenaufwand mit sich. So sollte man lieber zur günstigeren Variante der Vorbeugung greifen.

Wir zeigen Ihnen die Vor- und Nachteile

Immer wieder bekommen wir neue Interessenten, die sich vorher erst mit den Website-Baukästen eine günstige Unternehmenswebsite sehr kostengünstig erstellt. Diese zeigen aber immer wieder, dass es zwar anfangs sehr einfach scheint, sich doch im Laufe der Umsetzung viele Probleme aufzeigen. Eigentlich sollen diese Baukästen einem alles versprechen. Vom einfachen Pflegen von Inhalten, neu aufbauen individueller Seiten bis hin zu einer Erhöhung der Interessenten durch eine professionelle Präsentation des Unternehmens.

Doch was sind wirklich die Vorteile der Website-Baukästen?

Die grundsätzlichen Vorteile dieser Baukästen sind die Zeit, die man braucht eine eigene Seite zu erstellen und auch die Kosten für ein solches Projekt. Für private Internetseiten, kleine Projekte oder Einzelkämpfer sind dies vielleicht wichtige Anforderungen, doch für Unternehmen mit einer professionellen Kampagne und einer ausgereiften Konzeption ist das leider nicht ausreichend. Denn betrachtet man es langfristig (Total Cost of Ownership, Opportunitätskosten, etc.) zeigen sich viele Merkmale auf, die hier einen Strich durch die Rechnung machen.

Was Ihnen ein Website-Baukasten nicht bieten kann

So kann einen so ein Baukasten sehr schnell ernüchtern, da gerade in umkämpften Märkten das Ranking bei Google und im Online-Marketing zu einem Kampf wird. Hier kann man dann mit einem Website-Baukasten nicht mehr viel ausmachen und nur wenig punkten, da die Technik hier für längerfristige Marketingziele einfach nicht ausreicht.

Ebenso hört es bei der Individualisierung von diesen Baukästen-Websites ohne Programmierkenntnisse schnell auf. Hier wird es dann ohne teilweise unmöglich Dinge individuell anzupassen.

Konkrete Probleme von Website

Weitere Sprachen anlegen

Im Detail der Mehrsprachigkeit sieht man schon, dass die Baukästen nicht die sauberste Lösung sind. Denn beispielsweise bei Jimdo ist es zwar möglich eine Seite auf eine andere Sprache zu übersetzen, allerdings muss hierbei jede Seite übersetzt werden. So führt es zu Problemen, wenn nicht alle Seiten übersetzt werden. Ebenso zeigen sich Probleme bei den unterschiedlichen Verzeichnisstrukturen bei Wix.

Undurchschaubarer Quell-Code

Die eigene Individualisierung der Website ohne Programmierkenntnisse führt dazu, dass die Baukästen für alle Elemente oder Anpassungen zusätzlich Quellcode produzieren. Dies führt dann dazu, dass im Nachhinein kein Entwickler sich mehr mit diesem Quellcode beschäftigen kann, da dieser durch die verwirrende Unterbringung von Code der Baukästen ein großes Durcheinander hervorruft.

Kein individuelles Design

Natürlich kann man beim Design auch keine ausgefallene Individualisierung mitreinbringen. Hier hat man lediglich die Möglichkeit auf vorgefertigte Designs zurückzugreifen. So kann man selbst nur vorgefertigte Module auswählen, diese aber selbst mit Programmierkenntnissen nicht individualisieren. So bieten diese Baukästen nicht die nötige Flexibilität zum Aufbau eines grafischen stimmigen Konzepts.

Fehlende Flexibilität

Nicht nur in Bereich des Designs fehlt es an Flexibilität, sondern auch in allen anderen Bereichen. Beispielsweise kann man zwar Inhaltsseiten gut anlegen, allerdings sobald es zu nötigen Integrationen von Produktfilter, Schnittstellen, Marketing-Tools oder nur einem Newsletter kommt, treten ohne Programmierkenntnisse große Probleme auf, bzw. sind gar nicht erst realisierbar.

Unser Fazit

Die gängigen CMS-Systeme wie beispielsweise WordPress oder TYPO3 bieten ein großes Portfolio an Erweiterungen und Individualisierungen hierfür. So sollte man selbst direkt den Schritt in die Professionalität wagen, zu einem richtigen CMS-System greifen und somit die Nachteile der Website-Baukästen umgehen.

Shopwares Cloud-Lösung

Shopware hat auf seinem Community Day dieses Jahre eine Cloud-Lösung vorgestellt. Diese Cloud-Lösung wird Shopware Starter Edition genannt.  Mit diesem Umschwung will man Unternehmen und Startups das neue Shopware 6 leichter zugänglich machen.

Auch ohne IT-Erfahrung leicht zu nutzen

Es gibt zahlreiche Software für Unternehmen sich einen Shop zusammen zu basteln. Doch je größer ein Unternehmen wird, desto größere Anforderungen entstehen. Diese Anforderungen können die meisten dieser Softwares nicht erfüllen. Die Starter Edition von Shopware soll Händlern dabei helfen, „den kompletten Wachstumspfad mit nur einer Technologie zu beschreiten“, so der Shopware-Vorstand Sebastian Hamann.

Bisher haben viele Händler mit einer eigenen Serverinfrastruktur gearbeitet. Daher ist die Shopware Starter Edition eine ideale Lösung, da man hier auch mit wenig IT-Erfahrung arbeiten kann. Zudem besteht auch kein Risiko für Händler, da erst Kosten entstehen wenn auch Umsatz mit dem Online-Shop erwirtschaftet wird. Das Produkt biete die Möglichkeit neue Märkte und Produktgruppen mit MVP-Ansatz zu testen.

Nicht nur Software-as-a-Service sondern auch Platform-as-a-Service

Die Starter Edition ist nicht die Einzige Cloud-Lösung von Shopware. Zudem kommt noch die Professional Edition dazu und in Zukunft soll es auch noch eine Enterprise Edition geben. Das soll auch der Start für eine neue Cloud-Infrastruktur speziell für Shopware sein. Sie soll, laut dem Hersteller, hochperformant, skalierbar und von Shopware selbst gemanagt sein. Dies kündigte Shopware auf dem Community Day an. Das Projekt ist bereits in der Entwicklung. Der Entwickler hat sich hier Unterstützung von platform.sh geholt. Shopware PaaS soll 2021 an den Start gehen.

Zusammen mit vielen Firmen arbeitet Shopware an Integrationen für diese Infrastruktur. Mit Shopware Payments hat Shopware bereits eine erste Integration in Zusammenarbeit mit Mollie, einer der Partner aus den Niederlanden. Hierbei soll man die gängigsten Zahlungsmethoden im Administrationsbereich eines Shops einfach hinzufügen können. Auch was den Versand angeht, kann man hier einfach die gewünschten Versanddienstleister auswählen.  Das hat den Vorteil das Händler sich nicht noch zusätzlich mit anderen Firmen auseinandersetzen müssen. Diese Lösung nennt man „Business in the box“. Aber das ist nur der Anfang, in Zukunft sollen viele weitere Services hinzugefügt werden.

 

Erfahren Sie mehr zur Barrierefreiheit

Um die Grundrechte von Menschen mit Behinderung im digitalen Bereich zu stärken rief die EU den „European Accessibility Act (EAA)“ ins Leben. Dieser soll dazu dienen, dass sich jeder Betreiber im Netz Gedanken macht zur Barrierefreiheit im eigenen Angebot und somit mögliche Hürden und Defizite für Behinderte schon im Vorfeld behebt. So wird im EAA beschrieben, dass auch im Bereich des E-Commerce Menschen mit Behinderung vollen Zugang und Nutzen haben müssen.

So hat es fatale Folgen für einen Anbieter, wenn er seinen Shop nicht an die Richtlinien und Vorgaben anpasst. Dadurch können Produkte und Dienstleistungen eventuell gar nicht mehr im Markt positioniert werden.

Um die Vorgaben ins deutsche Recht zu übertragen gibt es eine Frist bis zum 28.06.2022. Ab da wird dann jeder Unternehmer irgendwann auch verpflichtet sein diese Vorgaben zu erfüllen.

Standardmäßig barrierefrei programmieren

Doch auch schon jetzt sollte man mit seinem Angebot für jeden ein Nutzen bringen. Hierbei sollte man sich an den Vorgaben von Google orientieren, denn das Ranking wird durch eine nicht barrierefreie Seite stark beeinflusst. Der Crawler orientiert sich hierbei nach den Standards „AA“ oder „AA+“ der WCAG 2.0-Richtlinien der Europäischen Union.

Barrierefreiheit überzeugt von Kompetenz

Barrierefreies Webdesign gehört zu einer der wichtigsten Punkte in Sachen Kompetenz in Kommunikation und Technik. Damit jeder in der Lage ist Ihr volles Angebot nutzen zu können, sollte Ihr Konzept eindeutig auch Usability und Accessability beinhalten.

Was sollten Sie dann jetzt also beachten?

Der Zugang zu einer Internetseite sollte grundsätzlich unabhängig von soziodemografischen Merkmalen sein. So sollte ein Nutzer unabhängig von körperlichen oder geistigen Einschränkungen Zugang zu Ihren Angebot bekommen.

Hierbei gibt es verschiedene Merkmale, die man immer im Hinterkopf behalten muss. Beispielsweise sollten Texte immer eine ausreichend große Schriftgröße und einen starken Kontrast zum Hintergrund aufweisen, damit auch Nutzer mit einer Sehbehinderung diese gut lesen können. Ebenso können gehörlose Nutzer Videos auf Ihrer Seite nicht verstehen, wenn diese keine Untertitel besitzen. Auch Blinde können nur dann von Ihrem Angebot profitieren, wenn Bildern, Formularen und Buttons eine textliche Beschreibung hinterlegt ist.

Denn eine besonders relevante Gruppe von Online-Kunden bilden 7,5 Millionen Menschen in Deutschland, die eine anerkannte Schwerbehinderung haben. Und genau aus diesem Grund sollte jede Seite auf reine Tastatursteuerung, Braille-Zeilen, Sprachausgabe und Joysticks abgestimmt sein.

Fazit

Jeder Mensch hat im Laufe des Lebens mit Barrieren zu kämpfen. Und wer möchte nicht das ganze Potential aus seinem Angebot schöpfen und zufriedene Kunden vorweisen können? Genau deshalb kommt ein barrierefreies Lebensumfeld allen zugute. Überzeugen Sie hier mit Kompetenz und sozialen Engagement und sorgen für einen barrierefreien Webauftritt.

Derzeit reden viele vom UX-Design, denn die User Experience ist ein wichtiger Bestandteil Ihres Produkts. Doch was die User Experience wirklich mit sich mitbringt und wie Sie diese optimal bei Ihrem Produkt erreichen können, erfahren Sie in diesem Artikel.

Der Begriff User Experience umfasst alle Erfahrungen, die ein Nutzer mit Ihrem Produkt macht. Deswegen ist es enorm wichtig, dass Ihr Produkt so benutzerfreundlich wie nur möglich gestaltet ist. Doch nicht nur auf die Benutzerfreundlichkeit kommt es an, sondern es geht noch darüber hinaus.

Oft verstehen Unternehmen die wichtigsten Dinge nicht, worum es geht, wenn diese Ihr Nutzererlebnis durch UX-Design verbessern wollen. Die Dinge sind:

  1. Erfolgreiches UX-Design ist weit mehr als lediglich „nur Design“.
  2. Erfolgreiches UX-Design ist kein Ziel, welches in einem bestimmten Zeitraum erreicht werden kann, es ist ein Weg.

Um was es sich für ein Produkt handelt spielt an erster Stelle keine Rolle. Gutes UX-Design geht über das Produkt hinaus. Es geht dabei um das einheitliche Ganze, es muss alle Bereiche umfassen, dies kann nur durch ein kundenzentriertes Bewusstsein geschaffen werden. Das ist natürlich mit einem Aufwand verbunden, doch der Aufwand lohnt sich auf jeden Fall.

 

Die Relevanz des UX-Designs

Letztendlich ist es ein einfaches Prinzip: je mehr Ihre Kunden zufrieden sind, desto öfter und lieber kommen diese wieder und konsumieren dementsprechend mehr, dabei ist es nicht relevant, ob Sie Produkte oder Dienstleistungen handeln.

In dieser Zeit, in der die Konkurrenz zwischen den Unternehmen immer weiter steigt, reichen nicht nur gute Produkte alleine. Es kommt auch auf die Erfahrung der Kunden an. Solche Erfahrungen können beispielsweise Nutzungserfahrungen, Recherche, Beratung, Kauf, Abwicklung und Umgang mit den eventuell aufkommenden Problemen sein. Für den Umfang, den Sie Ihren Kunden bieten wollen, reichen nicht nur einzelne Designer, das ganze Unternehmen muss sich darauf konzentrieren die bestmögliche User-Experience Ihren Kunden ermöglichen zu können.

Die User-Experience beginnt schon bei den Aspekten der schnellen Performance, geht über die ansprechende Oberfläche des Produkts selbst und der intuitiv bedienbaren Benutzeroberfläche, bis hin zum reibungslosen Kundensupport auch nach dem Kauf.

 

Kontinuität ist das Ziel

Wenn Sie tatsächlich gutes UX-Design angehen wollen, so müssen Sie bedenken, dass es kein Ziel ist, welches in einem bestimmten Zeitraum erreicht werden kann. Es ist ein kontinuierlicher Prozess, welcher nie zu Ende geht. Denn für das UX-Design sind die Ansprüche und Wünsche Ihrer Kunden Basis. Ansprüche und Wünsche ändern sich in unserer Welt des Wandels sehr schnell und oft. Deswegen ist es sehr wichtig konstant im Austausch mit Ihren Kunden zu stehen und deren Wünsche und Anregungen entgegenzunehmen und danach umzusetzen.

 

XD, das professionelle Tool von Adobe für UX-Design

Sie wissen nun, dass ein paar UX-Designer nicht ausreichen um eine optimale User-Experience zu schaffen. Doch sobald Sie mit dem ganzen Unternehmen dahinterstehen, fehlt Ihnen noch ein passendes Tool für die Umsetzung. Natürlich kommen dort Ihre UX-Designer auch zum Einsatz.

Adobe bietet Ihnen alle technischen Möglichkeiten die Sie für ein gutes UX-Design brauchen, unabhängig davon, wie groß Ihr Unternehmen ist. Die Vorteile des Adobbe XD Programms sind die folgenden:

Kompatibilität

Das Programm ist nicht nur ein Allround-Talent, sondern auch noch mit vielen weiteren Programmen kompatibel. Sie können völlig problemlos Dateien aus anderen Adobe-Tools integrieren, da XD ebenfalls ein Teil der Creative Cloud ist. Zusätzlich läuft das Programm auf dem Mac, sowie auch auf Windows, ist aber auch weiter kompatibel mit beispielsweise Microsoft Teams, Slack, Trello oder Jira.

Mit über 150 Plugins lässt sich der Funktionsumfang der Entwickler-Community enorm erweitern. Beispielsweise gibt es das Amazon-Alexa-XD-Plugin. Dadurch können Sie Ihre Prototyen in die Alexa-App exportieren und die Vorschau somit auf einem Alexa-Gerät anschaulich machen. Die Preview auf einem realen Gerät ist sehr hilfreich, Ideen und Vorstellungen Ihren Kunden bestmöglich zu veranschaulichen und dadurch erlebbar zu machen.

Arbeit in der Cloud

Durch die Zusammenarbeit in der Cloud fällt die Kommunikation zwischen Ihnen und Ihren Kunden nun noch einfacher. Ihre Kunden können dort direkt, in dem selben Dokument, indem Sie die Umsetzung bearbeiten, ihre Änderungswünsche einfügen. Dadurch werden Feedback-Schleifen und Freigaben enorm gekürzt.

Es lässt Sie auch Zeit sparen, verringert Missverständnisse, sowie auch doppelte oder nachtragenden Änderungen nicht mehr notwendig sind durch das parallel und remote Arbeiten an einem Projekt.

Performance

Durch eines der letzten Updates ist nun das Arbeiten zehn Mal schneller möglich. Auch Adobe ist es bewusst, was für einen Stellenwert Kunden-Feedback hat. Deswegen gibt es monatliche Updates unter Berücksichtigung von Kundenfeedback.

Adobe XD ist für kleine Teams ab 23,79€ pro Monat und Anwender erhältlich. Für mehr Lizenzen können Sie bei Adobe eine individuelle Beratung anfordern.

Vor der Covid-19-Pandemie hielten viele Händler in Geschäften kontaktlose Zahlungen für eine Modeerscheinung. Die meisten sahen keinen Grund, kontaktlose Systeme einzuführen. Schließlich waren sie teuer in der Installation und schwierig zu bedienen, und die Investition hat sich offensichtlich kaum rentiert.

Dann kam der Coronavirus. Bei kontaktlosen Zahlungen änderte sich alles. Jetzt zögern die Verbraucher PIN-Pads, Bargeld, Stifte und Quittungen anzufassen.

In diesem Beitrag werden wir eine Alternative für kontaktlose Zahlungen untersuchen: QR-Codes.

QR-Codes

Ein QR-Barcode kann von optischen Scannern und von den Kameras fast aller modernen Smartphones gelesen werden. Wenn ein QR-Code gescannt wird, kann das Gerät schnell auf die in den Strichcode eingebetteten Anweisungen reagieren. Ein QR-Strichcode – „Quick Response“ – ist zweidimensional, da er die Informationen horizontal und vertikal organisieren kann. Ein linearer Strichcode ist eindimensional, da die Information nur horizontal gespeichert wird.

In den meisten Fällen weist der QR-Code das scannende Smartphone an, automatisch zu einer Website zu navigieren. Anstatt jemanden aufzufordern, eine lange URL einzugeben, ist es viel einfacher, eine Smartphone-Kamera auf den QR-Code zu richten und die Website oder App automatisch öffnen zu lassen. Es ist diese Benutzerfreundlichkeit, die QR-Codes zu einer Alternative zu NFC für kontaktlose Zahlungen macht.

Wenn ein QR-Code gescannt wird, weist ein typischer QR-Code das Smartphone an, zu einer URL zu navigieren. Die Anweisungen, einschließlich der URL selbst, sind in das zweidimensionale Strichcode-Bild eingebettet.

NFC vs. QR-Codes

NFC ist die führende Technologie für kontaktlose Zahlungen. Nichtsdestotrotz hat sie einige Probleme, darunter müssen Kunden über NFC-fähige Smartphones oder kontaktlose NFC-Kreditkarten verfügen.
Ein NFC-fähiges Smartphone erfordert eine installierte App, wie z.B. Apple oder Google Pay, mit einer registrierten Zahlungskarte in der App.
Es kann für Kunden frustrierend schwierig sein, den richtigen Bereich zu finden, damit das Kassenterminal die Transaktion akzeptieren kann.
Händler müssen kostspielige Kassenterminals installieren, um NFC-Zahlungen akzeptieren zu können, und häufig ihre Mitarbeiter für die Bedienung dieser Geräte schulen.
QR-Codes für kontaktlose Zahlungen haben das Potenzial, diese Herausforderungen zu bewältigen.

QR-Codes für Zahlungen

Händler, die QR-Codes akzeptieren, zeigen diesen Code an der Kasse oder irgendwo innerhalb oder außerhalb des Geschäfts (einschließlich Websites und Apps) an. Die Anzeige kann ein Schild, ein Aufkleber, ein Poster, eine Visitenkarte sein – alles, was eine Telefonkamera scannen kann.

Beim scannen eines QR-Code wird das Telefon des Kunden veranlasst, zu einer Website zu navigieren oder eine installierte App zu öffnen. Ein Händler kann eine Website entwickeln um die Zahlung abzuwickeln. Es ist aber viel gebräuchlicher, einen bestehenden QR-Code-Service eines Zahlungsabwicklers oder Finanzinstituts zu nutzen. Eine einfache, kostengünstige Lösung ist nach die QR-Code-Funktionalität von PayPal.

Wenn ein gescannter QR-Code eine Website öffnet, gibt der Kunde den Kaufbetrag ein, wählt eine Zahlungsmethode aus (in der Regel eine Karte oder eine andere gespeicherte Methode) und drückt dann die Schaltfläche „Jetzt bezahlen“ oder „Senden“.

Bei den meisten QR-Code-basierten Zahlungssystemen erhalten sowohl der Kunde als auch der Händler sofort eine Benachrichtigung über die vollständige Zahlung. Häufig bittet ein Händler um Einsicht in die elektronische Quittung des Kunden (die am Telefon angezeigt wird), während der Händler gleichzeitig prüft, ob die Zahlung eingegangen ist. Wenn beide Parteien davon überzeugt sind, dass die Transaktion abgeschlossen ist, kann der Kunde das Geschäft mit dem Artikel verlassen.

Während des gesamten Prozesses muss die Kundin nichts außer ihrem Smartphone berühren. Der Händler muss nur auf einen Computermonitor, ein Smartphone, ein Tablet oder ein anderes Gerät mit Internetanschluss schauen.

Nachteile

QR-Code-Zahlungen stehen, wie NFC, Hürden für eine breite Einführung entgegen. Einige der Nachteile sind:

Die Eingabe einer Menge könnte verwirrend sein. Nach dem korrekten Scannen des QR-Codes öffnet das Telefon des Kunden eine Website, um den geschuldeten Betrag einzugeben. Dieser Vorgang könnte kompliziert und fehleranfällig sein, da die Kunden an ein Verkaufsterminal gewöhnt sind, das den geschuldeten Betrag automatisch anzeigt.
Eine stabile Internetverbindung ist sowohl für den Händler als auch für den Kunden erforderlich. Eine schwache Verbindung führt zu Fehlern und Frustration.
Kunden müssen eine Karte in der QR-Code-Anwendung gespeichert haben. Für die QR-Zahlungen von PayPal stellt dies wahrscheinlich kein Problem dar, da viele Kunden bereits eine Zahlungsmethode in ihrem PayPal-Konto gespeichert haben. Bei anderen Dienstleistungen ist es jedoch weniger wahrscheinlich.

Obwohl diese Zahlungen kontaktlos sind, sind QR-Code-Zahlungen aufgrund von Internet-Pannen, Kundenverwirrung und Missverständnissen nicht unbedingt schnell.
Daher eignen sich QR-Code-Zahlungen für gelegentliche Transaktionen außerhalb der Stoßzeiten. Märkte, Pop-up-Shops, Sonderlieferungen und professionelle Dienstleistungen (z.B. Gärtner, Klempner, Elektriker) sind gute Kandidaten. Aber für stark frequentierte Geschäfte mit Warteschlangen an der Kasse ist NFC eine bessere Option für kontaktlose Zahlungen.

 

Mobile macht mittlerweile den größten Teil der Besuche bei Online-Händlern aus. Die Conversion-Raten für Mobilgeräte bleiben jedoch hinter dem Desktop zurück. Wir werfen einen Blick auf die Gründe dafür.

Ein Jahrzehnt nach der Veröffentlichung des ersten iPhone ist das mobile Einkaufen enorm. Ein Großteil davon ist Apple und den vielen folgenden Smartphones zu verdanken, aber es gibt immer noch Hindernisse für den mobilen Handel.

Laut Statistiken von Monetate liegt der weltweite Smartphone-Verkehr zu Einzelhändlern bei 56,2% und bei Desktop-Computern bei 34,5%.

Verkehr nach Gerätestatistiken

Dieser mobile Datenverkehr konvertiert jedoch weniger als die Hälfte der Rate auf dem Desktop (2,25% gegenüber 4,81% auf dem Desktop). Selbst Tablets schneiden mit durchschnittlich 4,06% besser ab.

Wir haben das gleiche Muster in unseren eigenen Statistiken gesehen. Etwa die Hälfte aller Besuche auf den Websites von Online-Händlern erfolgt über das Handy, aber nur 36% der Einkäufe erfolgen über das Handy.

Es scheint, dass die Leute gerne auf dem Handy surfen, aber viele bevorzugen es immer noch, auf dem Desktop zu kaufen. Schauen wir uns also die Gründe dafür an.

Es gibt mehrere Gründe, warum Menschen lieber auf einem Laptop oder PC kaufen. Zum einen kann es einfacher sein, auf einer Website zu navigieren und Bilder auf einem größeren Bildschirm anzuzeigen, sodass einige Käufer möglicherweise auf Mobilgeräten surfen und später Produkte auswählen können.

Menschen kaufen auch eher auf dem Desktop, wenn die Einkäufe komplexer sind. Reisekäufe sind in der Regel teurer und komplizierter – nur 18% schließen Buchungen auf dem Handy ab.

Ein Großteil des Problems hängt mit der Kaufabwicklung zusammen. In der Tat legen die oben gezeigten Add-to-Cart-Preise dies nahe. Während die Conversion-Raten für Mobilgeräte weniger als die Hälfte der Desktop-Conversionsraten betragen, liegen die Add-to-Cart-Raten nicht so weit zurück.

Die durchschnittliche Rate für das Hinzufügen zum Warenkorb für Mobilgeräte beträgt 10,4%, verglichen mit 12,9% für den Desktop. Dies bedeutet, dass Personen Artikel zu ähnlichen Preisen in ihren Warenkorb legen, aber viele weitere während der Kaufabwicklung aussteigen.

Herausforderungen beim Mobilen Shopping

Das größte Problem bei niedrigeren Handy-Conversions ist die Kaufabwicklung. Wie kann das Auschecken einfacher gemacht werden? Hier sind drei Möglichkeiten, dies zu tun …

Die Leute hassen es, sich vor dem Kauf zu registrieren, und es scheint harte Arbeit für mobile Käufer zu sein. Daher ist die Bereitstellung einer Option zum Auschecken von Gästen eine Möglichkeit, die Conversion-Raten zu verbessern.
Dies ist eine Barriere für Kunden und eine, die nicht erforderlich ist, da sie die Registrierung nach dem Kauf ohnehin abschließen können.

Durch das einfache und schnellere Erstellen von Formularen wird der Aufwand für die Käufer verringert und die Reibungsquellen verringert, bei denen Personen möglicherweise die Kaufabwicklung abbrechen.

Auf Websites können Benutzer Adressen und Zahlungsdetails, die im Browser ihres Telefons gespeichert sind, oder Tools zur Suche nach Postleitzahlen automatisch ausfüllen, um die Anzahl der Schritte zu verringern, die Kunden ausführen müssen.

Kleine Details sind wichtig, z. B. die Standardeinstellung für die am besten geeignete Smartphone-Tastatur, z. B. die numerische Version zur Eingabe von Zahlungskartendetails. Es geht darum, es den Kunden durch geringfügige Verbesserungen zu erleichtern.

Auch Zahlungsmethoden spielen eine Rolle, und die Bereitstellung von Alternativen kann es für mobile Käufer einfacher machen. Die Eingabe von Kartendetails dauert einige Zeit, aber PayPal und digitale Geldbörsenoptionen wie Apple Pay können die Zahlung schnell und reibungslos durchführen.

Fazit

Mobil ist eine Herausforderung für Einzelhändler, aber jetzt, da Kunden gezeigt haben, dass sie bereit sind, auf dem Handy zu surfen und zu kaufen, geht es darum, den Zahlungsprozess für Käufer reibungslos und einfach zu gestalten.

Top 10 Prinzipien der Passwortverwaltung

1. Erstellen Sie eine starke, lange Passphrase

Starke Passwörter erschweren Hackern das Knacken von Passwörtern und das Eindringen in Systeme erheblich. Diese haben eine Länge von mehr als acht Zeichen und bestehen aus Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen und Symbolen.

2. Implementieren Sie die Zwei-Faktor-Authentifizierung

Die Zwei-Faktor-Authentifizierung ist schnell zu einem Standard für die Verwaltung des Zugriffs auf organisatorische Ressourcen geworden. Zusätzlich zu herkömmlichen Anmeldeinformationen wie Benutzername und Passwort müssen Benutzer ihre Identität mit einem einmaligen Code bestätigen, der an ihr Mobilgerät gesendet wird. Die Idee ist, dass bei einer Zwei-Faktor- (oder Multi-Faktor-) Authentifizierung das Erraten oder Knacken des Kennworts allein für einen Angreifer nicht ausreicht, um Zugriff zu erhalten.

3. Fügen Sie erweiterte Authentifizierungsmethoden hinzu

Im Rahmen der Multi-Faktor-Authentifizierung können Benutzer beispielsweise die biometrische Überprüfung nutzen, z. B. die Anmeldung bei einem iPhone mithilfe eines Fingerabdrucks mit Touch ID oder die Authentifizierung auf einem Windows 10-PC, indem sie ihn nur mit der Windows Hello-Gesichtserkennung betrachten. Mit dieser Methode kann das System Mitarbeiter identifizieren, indem es ihre Gesichter, Fingerabdrücke, Stimmen oder Iris erkennt

4. Testen Sie Ihr Passwort

Stellen Sie sicher, dass Ihr Passwort sicher ist, indem Sie es mit einem Online-Testtool testen. Das Microsoft Safety & Security Center verfügt über ein Tool zum Testen von Passwörtern, mit dem Sie Passwörter generieren können, bei denen die Wahrscheinlichkeit geringer ist, dass sie gehackt werden.

5. Verwenden Sie keine Wörter die in einem Wörterbuch stehen

Anspruchsvolle Hacker haben Programme, die Zehntausende von „Wörterbuchwörtern“ durchsuchen. Vermeiden Sie Wörter aus dem Wörterbuch, um zu verhindern, dass Ihr Unternehmen Opfer von solchen Angriffen wird.

6. Verwenden Sie für jedes Konto unterschiedliche Kennwörter:

Wenn ein Konto gehackt wird, haben die Hacker keinen Zugriff auf andere Konten von Ihnen.

7. Ändern Sie Kennwörter, wenn ein Mitarbeiter Ihr Unternehmen verlässt

Leider ist es nicht ungewöhnlich, dass ehemalige, verärgerte Mitarbeiter zum schlimmsten Feind Ihres Unternehmens werden. Machen Sie es sich zur gängigen Praxis, Kennwörter zu ändern, wenn ein Mitarbeiter das Unternehmen verlässt, damit ehemalige Mitarbeiter sich nicht in Ihre Geschäftskonten einloggen und Chaos anrichten können.

8. Halten Sie Ihr Unternehmen offline

Stellen Sie keine wichtigen Sicherheitsinformationen des Unternehmens ins öffentliche Internet. Dies erleichtert Hackern das Stehlen. Entfernen Sie auch alle Berechtigungen von Anwendungen, wenn Sie damit fertig sind.

9. Vermeiden Sie das Speichern von Passwörtern

Vermeiden Sie das Speichern von Passwörtern entweder digital oder auf Papier, da diese Informationen von Personen mit böswilligen Motiven gestohlen werden können.

10. Verwenden Sie Passwort-Manager

Durch die Nutzung eines Passwort-Managers müssen Sie sich nur ein Passwort merken, da der Passwort-Manager Passwörter für Ihre verschiedenen Konten speichert und sogar erstellt und Sie automatisch anmeldet, wenn Sie sich anmelden.

Einige von Ihnen denken, das klingt schlecht, denn wenn jemand das Hauptkennwort erwirbt, hat er ALLE Ihre Kennwörter. Wenn Sie jedoch ein sicheres und einzigartiges, aber leicht zu merkendes Hauptkennwort gewählt haben, haben Sie eine nahezu perfekte Methode eingerichtet, um den Rest Ihrer persönlichen Kennwörter vor unzulässigem Zugriff zu schützen.

Passwortmanager speichern nicht nur Ihre Passwörter, sondern helfen Ihnen auch dabei, sichere, eindeutige Passwörter zu generieren und zu speichern, wenn Sie sich bei neuen Websites anmelden. Das heißt, wenn Sie eine Website oder App aufrufen, können Sie Ihren Passwort-Manager aufrufen, Ihr Passwort kopieren, in das Anmeldefeld einfügen und schon sind Sie dabei.

Und da viele der verwendeten Kennwortmanager die Synchronisierung zwischen Geräten verschlüsselt haben, können Sie Ihre Kennwörter überall hin mitnehmen – sogar auf Ihrem Telefon.

Kennwortmanager bieten Ihnen Zugriff auf alle Ihre Kennwörter in einem verschlüsselten Format, auf das Hacker oder schädliche Software keinen Zugriff haben. Sie bieten erheblichen Komfort bei gleichzeitig hervorragendem Schutz und stellen sicher, dass Ihre Daten privat bleiben.

Fazit

Gestohlene oder schwache Passwörter sind nach wie vor der häufigste Grund für Datenverletzungen. Daher sollten Unternehmen die Richtlinien zur Kennwortsicherheit und die Kennwortverwaltung sorgfältig prüfen. Mit den oben genannten Tipps, können Sie eine effektive Kennwortsicherheitsrichtlinie erstellen und einen stärkeren Schutz vor unbefugtem Zugriff bieten.

Durch die Coronakrise verändert sich das Kaufverhalten der Kunden, wie schon bekannt ist. Doch die Verlagerung aus dem Einzelhandel in den Onlinehandel findet nun in wenigen Monaten statt, womit aber erst in den nächsten drei bis vier Jahren gerechnet wurde, dass zeigen die Ergebnisse von neuen Studien.

In den drei größten europäischen E-Commerce-Märkten stieg der Anteil der Verbraucher um 25 bis 80 Prozent. Die Studie, welche von dem Marktforschungsinstitut Kantar geführt wurde, besagt, dass sechs von zehn Verbrauchern nach der Krise ihr Online-Kaufverhalten beibehalten wollen. Während der Studie wurden rund 3.200 Personen in Großbritannien, Deutschland und Frankreich in der letzten Märzwoche 2020, befragt.Der Ausbruch von Corona verlagert den Einzelhandel in den Onlinehandel schneller als vorhergesehen. Von den Verbrauchern geben 20% an, dass diese weniger in Geschäften einkaufen, 9% kaufen mehr online und 32% wollen ihren Anteil am Online-Shopping weiter steigern.
Die Corona-Ausbreitung hat Einzelhändler sehr geschwächt. Denn die Verbraucher haben ihr Kaufverhalten angepasst und Ausgaben für Grundbedarfsgüter wie Lebensmittel und rezeptfreie Medikamente beschränkt. Die Ausgaben für Kleidung, Haushalt, Möbel sowie Unterhaltungselektronik sollen sich im Laufe des restlichen Jahres wieder erholen, laut der Studie.

 

Erholung nach Corona

In der Zeit des Lockdowns konzentrieren sich die Menschen nur auf das Wesentliche. Doch am Ende der Pandemie sollen alle wichtigen E-Commerce-Kategorien auf ihr Ausgangsniveau zurückkehren, wenn nicht dieses sogar übertreffen, so sagen es die Ergebnisse der Studie voraus. Wenn dieser Fall eintritt, müssen die Marken eine Online-Sichtbarkeit verfügen, um die Nachfrage bedienen zu können. Sie sollten sich darum kümmern, dass Ihre Produkte Online sichtbar bei Onlinehändler sind, damit sie Verbraucher finden können.
80% der Verbraucher gaben in der Studie an nicht lebensnotwendige Güter dieses Jahr wieder online kaufen zu werden. 50 bis 60% liegt der Wert dabei in den Kategorien der Haushaltselektronik und Kleidung. Dieses Jahr sollten Sie vor allem nicht als ein verlorenes sehen, sondern als Chance den Onlineverkauf in diesem Jahr zu steigern.
Um am Ende als Gewinner dazustehen, müssten Sie als Online-Händler Ihre Produkte genauso gut kontrollieren können wie ein Einzelhändler. Beispielsweise waren schon vor dem Ausbruch der Krise bis zu 40% der Artikel fälschlicherweise als nicht vorrätig aufgelistet. Momentan müssen die Zahlen explodieren und einen enormen Druck bei Online-Händler verursachen.