Im Allgemeinen benötigt jede Website auf den E-Commerce-Plattformen die Hilfe von SEO, um ein breiteres Spektrum von Besuchern für eine potenzielle Umsatzumwandlung anzusprechen. Für Magento 2 trägt SEO dazu bei, die Qualität und Quantität des Datenverkehrs zu erhöhen, um das Interesse der Kunden an den Produkten der Unternehmen zu steigern. Eine SEO-freundliche Website verbessert auch das allgemeine Einkaufserlebnis unter der Garantie einer effizienten Website-Sichtbarkeit.

Neben Off-Page-SEO sollte auch die Optimierung von On-Page-SEO im Mittelpunkt stehen. Glücklicherweise werden die allgemeinen Anforderungen der On-Page-Suchmaschinenoptimierung durch die Standard-Suchmaschinenoptimierungseinstellungen von Magento 2 in hohem Maße unterstützt. Online-Shop Besitzer können die standardmäßige Magento 2-Funktionsunterstützung leicht finden. In diesem Artikel werden nicht nur die grundlegenden SEO-Einstellungen vorgestellt, sondern auch andere SEO-Funktionen für Onlineshops, um Zugriff auf eine größere Auswahl an Alternativen zu erhalten, die für ihre Websites ordnungsgemäß konfiguriert werden können.

Achten Sie auf jede Einstellung, um die Suchmaschinenoptimierung für Ihre Magento-Händler zu verbessern. Im Folgenden finden Sie einige kurze Informationen zu den einzelnen Funktionen und deren Optimierung, um die Anzahl der Besucher auf der Webseite zu maximieren.

Inhaltsverzeichnis
  • Einstellen des Homepage-Titels für SEO
  • Metadaten SEO Optimierung
    • Metadaten für Kategorieneinstellungen
    • Meta-Titel
    • Meta Beschreibung
    • Meta-Keywords
    • Metadaten für die Produkteinstellung
  • Festlegen von Canonical-Tags
  • Einstellen von Robots.txt
  • Fügen Sie Rich Snippets für Produktseiten hinzu
  • SEO XML Sitemap Generierung
  • Alt-Tags für SEO-Bilder
  • SEO-Lösung für Magento 2

Wir alle wissen, dass der erste Eindruck sehr wichtig ist, um die Aufmerksamkeit anderer Menschen auf sich zu ziehen. Daher ist für jeden Online-Shop eine attraktive und beeindruckende Homepage erforderlich. Um eine ideale Homepage zu haben, müssen einige Standardeinstellungen geändert werden. Erstens müssen Shop-Administratoren die Standard-Startseite ändern, um eine aussagekräftige Seite wie den Namen ihres Shops zu erhalten.

Um diese Funktion auszuführen, besuchen Sie Inhalt > Seiten > Homepage > Bearbeiten. Die Anzahl der wichtigen Schlüsselwörter auf der Homepage, ermöglicht es eine höhere Position in SERPs als auf allen anderen Produktseiten der Website zu erreichen. Versuchen Sie daher, Schlüsselwörter in Titel und Überschrift 1 einzufügen, damit die Webcrawler leichter erkennen können, was die Seite verkauft.

Produktlinks zu anderen Produktseiten sollten auf der Homepage enthalten sein. Wenn Webbrowser die Homepage besuchen, können sie das Produkt des Onlineshops sofort erkennen. Titel-Tags sind einer der wichtigsten Faktoren im SEO-Ranking.

Metadaten SEO Optimierung

Magento 2 SEO Metadatenoptimierung

Metadaten sind eine der grundlegendsten und am häufigsten verwendeten SEO-Funktionen in Magento 2. Die Einstellung bietet Besuchern Informationen darüber, was die Website enthält. Diese Informationen werden nicht auf der Website angezeigt, sondern in dem Code geschrieben, der für Benutzer unsichtbar ist. Sie werden jedoch auf der Suchergebnisseite als Grundlage für die Suchmaschinen-Crawler zur Schätzung der Website angezeigt. Für ein besseres Ranking und „sauberere“ SERPs benötigen Onlineshops
Metadaten für eine bessere SEO-Leistung. Gehen Sie zu Katalog ⇒ Produkt ⇒ Wählen Sie ein Produkt ⇒ Suchmaschinenoptimierung, um mit der Konfiguration der Metadaten-Produktseite zu beginnen.

Wenn Sie diese Funktion verwenden, müssen Shop-Besitzer möglicherweise mit doppelten Inhalten konfrontiert werden. Da mehrere Produkte derselben Kategorie angehören, sich jedoch in Größe und Farbe unterscheiden, ist die Verknüpfung zu jedem Produkt ziemlich gleich. Infolgedessen kann die Produktseite keine hohe Position in den SERPs einnehmen, da sie von den Webcrawler als vertrauenswürdig angesehen wird. In diesem Fall ist die Magento 2 SEO-Erweiterung die perfekte Lösung für jeden Magento-Händler.

Metadaten für Kategorieneinstellungen
In Magento 2 können Onlineshops Metadaten auf Kategorieebene einrichten, indem sie Folgendes suchen: Katalog -> Kategorien -> Suchmaschinenoptimierung. Administratoren können Metatitel, Meta-Beschreibungen und Meta-Schlüsselwörter basierend auf bestimmten Zwecken und Anforderungen hinzufügen.

Meta-Titel

Im Suchergebnis wird der Titel der Produktseite über Meta Title angezeigt. Das Leerzeichen erlaubt nur weniger als 70 Zeichen. Daher sollten Website-Programmierer sorgfältig die SEO-reichhaltigsten Keywords für die Seite auswählen, um eine höhere Bewertung durch die Webcrawler zu erhalten.

Meta Beschreibung

Die begrenzten Zeichen sind standardmäßig bei 255, die optimale Anzahl sollte jedoch zwischen 150 und 160 Zeichen liegen. Eine Beschreibung mit einer mittleren Anzahl von Zeichen kann mehr Klicks durch die Suche auslösen als attraktive Schlüsselwörter.

Meta-Keywords

Bei Meta-Schlüsselwörtern ist die Anzahl der Zeichen nicht begrenzt. Das Unternehmen sollten eng verwandte Schlüsselwörter hinzufügen, die ihre Produkte am besten beschreiben, um nur Webcrawler zu informieren.

Metadaten für die Produkteinstellung

Wenn Sie eine große Website mit Tausenden von zu verwaltenden Elementen haben, können die folgenden Einstellungen des Magento 2 SEO-Handbuchs zutreffeneine große Hilfe. Es legt eine Vorlage für Metadaten von Produkten auf globaler Ebene fest.

Gehen Sie zu Stores ⇒ Konfiguration ⇒ Katalog ⇒ Katalog ⇒ Produktfelder Automatische Generierung Hier können Sie ein Beispiel für Metatitel, Beschreibungen und Schlüsselwörter für alle Produkte in Ihrem Magento 2-Store erstellen.

Beachten Sie, dass bei Verwendung der Funktion zur automatischen Generierung von Produktfeldern weiterhin die standardmäßig begrenzte Anzahl von Zeichen für Metadaten erforderlich ist. Daher sollten lange Produktbeschreibungen sorgfältig überarbeitet und berücksichtigt werden, um die vorgeschlagene Optimierung zu erreichen.

Im Allgemeinen gibt es zwei Optionen für die Arbeit mit Metadaten: die manuelle Option für jedes spezifische Produkt und die automatische Option für die Produktion in großem Maßstab. Keiner der Methoden ist perfekt – es liegt an den Unternehmen und der Entscheidung, die am besten geeignete Methode für ihr Unternehmen anzuwenden.

Festlegen von Canonical Tags

In Magento 2 fungieren Canonical Tags als Methode zum Umgang mit doppeltem Inhalt. Seine Hauptverantwortung besteht darin, die Indizierung gefilterter Kategorien und Produkte zu verhindern. Informationen zum Einrichten von Canonical Tags finden Sie unter Store > Konfiguration > Katalog > Katalog. Shop-Administratoren wird dringend empfohlen, Canonical Tags für Produkte und Kategorien zu aktivieren. Wenn sich die Produkt- und Kategorieseiten jedoch bereits unterscheiden, sollten in diesem Fall keine Canonical Tags verwendet werden.

Einstellen von Robots.txt

Eine der bemerkenswertesten Verbesserungen in Magento 2 besteht darin, dass Benutzer Änderungen an Robots.txt direkt über das Admin-Panel vornehmen können. Um Anpassungen vorzunehmen, können Benutzer auf Stores > General > Design zugreifen. Obwohl Robots.txt eine wichtige Rolle im E-Commerce ist, wird es Online-Shop Besitzer häufig ignoriert. Daher können Administratoren beim Starten eines Onlineshops Fehler in Bezug auf Robots.txt machen. Sie sollten sich daran erinnern, dass bei der Implementierung von Robots.txt in einem E-Commerce-Unternehmen zahlreiche Kriterien berücksichtigt werden sollten. Wenn Google beispielsweise seine Website indizieren soll, ist die Standardeinstellung “Index, Folgen” korrekt. Wenn es jedoch eine Seite gibt, die nicht indiziert werden soll, ändern Sie die Einstellung in “noindex, nofollow”, um den Zugriff von Suchmaschinen einzuschränken. Darüber hinaus gibt es eine weitere herausragende Funktion von robots.txt, die die Suchergebnisse von Websites blockiert. Shopbesitzer können verhindern, dass Suchmaschinen Thin Content-Ergebnisse indizieren, indem sie Katalogsuchergebnisse nicht zulassen.

Fügen Sie Rich Snippets für Produktseiten hinzu

Magento 2 SEO Rich Snippets für Produktseiten

Die Standardeinstellung von Rich Snippets in Magento 2 wird als großer Durchbruch 1 angesehen. Dank dieser Einstellung wird jede Produktseite automatisch mit einer kleinen Beschreibung versehen. Diese Funktion hat jedoch auch einen Nachteil, der von den Benutzern konfiguriert werden muss. Es ist die Funktion „Verfügbarkeit“, die für eine Produktzuordnung erheblich erforderlich ist. Daher können Ladenbesitzer entscheiden, das Verfügbarkeitsattribut basierend auf ihren Anforderungen hinzuzufügen.

SEO XML Sitemap Generierung

Generierung von Magento 2 SEO XML-Sitemaps

Eines der wichtigsten Elemente jeder SEO-Strategie ist die Sitemap, die bei der Indizierung durch Suchmaschinen über die Platzierung einer Webseite auf den SERPs entscheidet. Daher wird eine Sitemap auch als das wertvollste Gut eines Online-Händlers angesehen. Dies ist der Grund, warum Onlineshop Besitzer es sorgfältig und richtig konfigurieren sollten, damit dort keine Fehler gemacht werden.

Um diese Funktion zurückzusetzen, können Benutzer zu Store > Configuration > Catalog > XML Sitemap gehen. Mit dieser großartigen Funktion können Administratoren die Anzahl der Links und Dateigrößen sowie die Häufigkeit der Erstellung einer Sitemap festlegen. Wenn das Unternehmen beispielsweise täglich neue Produkte hinzufügen möchte, wird dringend empfohlen, auch täglich eine Sitemap zu erstellen. Außerdem können die generierten Sitemaps automatisch an robots.txt gesendet werden, wenn Administratoren die Funktion “Übermittlung an robots.txt aktivieren” aktiviert haben.

Alt-Tags für SEO-Bilder

Es ist unnötig zu erwähnen, wie wichtig es ist, Bilder zur Unterstützung von Geschäftsprodukten zu verwenden, da dies dazu beiträgt, die Aufmerksamkeit der Besucher auf sich zu ziehen. Daher trägt die Bildoptimierung erheblich zur Erhöhung der Site-Geschwindigkeit bei. Das Vornehmen von Änderungen für Benutzer ist recht praktisch. Um beispielsweise Alt-Tags für Produktbilder zu platzieren, können Store-Administratoren Produkt -> Grundeinstellungen -> Bilder und Videos -> Alt-Text aufrufen.

Und die Verantwortung der Ladenbesitzer besteht darin, den Bildern einen sinnvollen Namen zu geben. Außerdem muss das Alt-Tag für das Logo-Bild an den Inhalt der Shops und Produkte im Allgemeinen angepasst werden. Um diese Funktion auszuführen, greifen Sie auf Stores -> Konfiguration -> Allgemein -> Design -> HTML-Kopf -> Header zu.

SEO-Lösung für Magento 2

Zusammenfassend hat Magento 2 mehrere Funktionen verbessert und zahlreiche Funktionen hinzugefügt, um SEO und allgemeines Online-Marketing zu unterstützen. Trotzdem gibt es noch einige grundlegende Einstellungen und Nachteile, die stark verbessert werden können.

“Black Friday” ist Markenname

Black Friday. Ein Tag, den sich viele Schnäppchenjäger rot im Kalender markieren. Am 4. Freitag im November bieten Läden und Onlineshops Rabatte an. Oft sogar das gesamte Wochenende, bis um sogenannten Cyber Monday. Als Shopbetreiber sollten Sie sich diese Chance für höhere Absätze und Promotion natürlich nicht entgehen lassen. Aber Vorsicht! Seit Ende 2013 gibt es im deutschen Markenregister einen Eintrag für die „Black Friday“-Wortmarke. Inhaber dieser ist eine in Hongkong ansässige Firma namens Super Union Holdings, welche über die Black Friday GmbH in Wien Sublizenzen verkauft.

 

Firma verteilt Abmahnungen

Neben dem Verkauf von Sublizenzen verschickt die Firma auch Abmahnungen an andere, in denen neben Anwaltsgebühren im 4-stelligen Bereich auch Unterlassung gefordert wird, die Bezeichnung „Black Friday“ zu benutzen. Dies trifft vor allem Onlineshops, da diese leicht über Google gefunden werden können.

Das warf unter Händlern die Frage auf, ob dies überhaupt im Einklang mit deutschem Recht steht. Insgesamt 16 Unternehmen – darunter auch PayPal –  stellten deshalb einen Antrag beim Deutschen Patent- und Markenamt, mit dem Sie um Löschung der Marke baten. Dem wurde im März 2018 auch zugestimmt. Eine Entscheidung, die allerdings aufgrund Berufung seitens Super Union Holdings noch nicht rechtskräftig ist. Momentan wird diesbezüglich noch vor dem Bundespatentgericht verhandelt.

 

Was nun?

Bis eine Entscheidung gefallen ist, ist die Marke weiterhin eingetragen. Es könnten mehrere Jahre ins Land gehen, bis ein rechtskräftiges Urteil gefällt wird. Deshalb sollten Sie vorerst davon absehen, den Begriff „Black Friday“ in ihrem Sale zu nennen.  Wählen Sie stattdessen alternative Begriffe, mit dem Sie ihren Sale individuell benennen können. Stellen Sie aber sicher, dass diese nicht im Markenregister eingetragen sind und somit andere Marken verletzen würden.

Alternativ können Sie auch versuchen, den Begriff „Black Friday“ als beschreibenden Hinweis zu verwenden. Schreiben Sie zum Beispiel: „Große 25 %-Rabattaktion zur Feier des weltweiten Black Fridays“.

Sollten Sie diesen Tipps folgen, besteht für Ihre Rabattaktion kein Grund zur Sorge.

Bafin klärt vorerst auf

Nutzer von Online-Shops können vorerst aufatmen. Die deutsche Finanzaufsicht Bafin teilte am Donnerstag mit, dass es vorerst keine Änderung bei der Bezahlung per Kreditkarte im Internet geben soll. Verbraucher können daher noch bis Ende Dezember 2020 bequem mit Kreditkarte Online-Shoppen ohne eine zusätzliche Sicherheitsprüfung über sich ergehen lassen zu müssen. Erst ab 2021 müssen Online-Kunden, welche per Kreditkarte zahlen möchten, mit der Kundenauthentifizierung (SCA) rechnen. Grund dafür ist die neue EU-Richtlinie PSD2. Diese soll den Online-Zahlungsverkehr sicherer und bequemer machen.

Hiermit reagiert die Bafin auf die am Dienstagabend verkündete Mitteilung der Bankaufsicht Eba. Diese wollen die Deadline für die Umsetzung jenes Authentifizierungsprogramms auf Ende 2020 setzen. Des Weiteren rät die Eba den nationalen Aufsichtsbehörden einen gemeinsamen Beginn der Umsetzung zu wählen. Dadurch soll augenscheinlich ein gemeinsamer EU-weiter Start der neuen Vorgaben angestrebt werden.

Was erwartet den deutschen Online-Kunden in Zukunft?

Kunden sollen in Zukunft ihre Online-Zahlungen ein weiteres Mal bestätigen. Dies könnte in Form einer TAN-Nummer oder eines Fingerabdrucks am Smartphone erfolgen. Zahlungen per Lastschrift oder Paydirekt sind davon nicht betroffen. Kunden, die ein Bankkonto bei PayPal hinterlegt haben, müssen in dieser Hinsicht ebenso nichts befürchten.

Geplant war, dass die SCA bereits vor einem Monat in Kraft tritt. Jedoch bewilligten diverse nationale Aufsichtsbehörden einen Aufschub, da viele, und vor allem kleine Online-Händler die neuen Sicherheitsforderungen erst in ihre Shops integrieren müssen.

Das Lieblings Zahlungsmittel der deutschen ist der Kauf per Rechnung

Die Bezahlung per Kreditkarte ist in anderen europäischen Ländern wie Belgien oder Frankreich weit beliebter als in Deutschland. Aus einer Umfrage des Handelsforschungsinstituts EHI geht hervor, dass deutsche Kunden im letzten Jahr nur ca. 11 % ihrer Online-Käufe per Kreditkarte bezahlt haben. Das beliebteste Online-Zahlungsmittel der Deutschen ist mit 28 % der Kauf per Rechnung. Weitere Zahlungsmittel wie das Lastschriftverfahren oder PayPal liegen bei ca. 20 % und 21 %.

Fazit:

Bis zum Dezember nächsten Jahres kann der deutsche Online-Kunde ohne weitere bedenken bequem per Kreditkarte zahlen. Die neue Regelung, welche auf die neue EU-Richtlinie PSD2 zurückzuführen ist und eine weitere Sicherheitsprüfung verlangt, tritt erst im Jahr 2021 in Kraft.

 

Über die letzten Jahre hinweg haben die Digitalisierung und daher auch die Fortschritte in der Logistik als auch im E-Commerce das Konsumentenverhalten sowie die Art und Weise, wie Kunden und Unternehmen Kaufprozesse steuern, grundlegend beeinflusst. Ein gutes Beispiel hierfür ist der Online-Gigant Amazon. Das Unternehmen wächst stetig exponentiell und definiert den E-Commerce auf eigene Hand immer wieder neu. Daher bleibt die Vermutung nicht fern, dass Retailer und andere Onlineshops vor einer großen Herausforderung stehen. Es gibt bereits einige Marken des Einzelhandels – wie unter anderem Payless, David’s Bridal oder Sears, die bereits vom Markt abgedrängt wurden. Des Weiteren gehen viele Unternehmen in Sachen Offline-Präsenz einen Schritt zurück. Daraus könnte man schließen, dass der Aufstieg des E-Commerce die alleinige Schuld daran trägt. Dies ist jedoch nicht der einzige Grund für diese Entscheidung. Die Weiterentwicklung von manchen Unternehmen scheitert nämlich meistens an dem Verständnis des Unterschieds zwischen dem „Einkaufen“ und „Shoppen“.

Was ist denn nun der Unterschied?

 

Der Einkauf ist durch klare Absichten motiviert und beschreibt eine gewöhnliche und routinemäßige Besorgung von Gütern. Dieser wird in der Regel unter anderem von einem guten Preis-Leistung-Verhältnis beeinflusst. Online Händler wie Amazon gelten als Vorreiter für Komfort und Preisvergleiche für ihr Sortiment. Dementsprechend gilt E-Commerce in vielen Hinsichten als ein Synonym für „Einkaufen“.

Im Gegenzug dazu genießen die Kunden beim „Shoppen“ eine Kombination aus Stöbern und Erkunden in einem sozialen Umfeld. In der Allgemeinheit gilt das „Shoppen“ als zeitaufwendige Tätigkeit bei der ein Kunde allerdings durch das Finden eines passenden Outfits oder beispielsweise eines schönen dekorativen Artikels belohnt wird. Ein weiterer wichtiger Bestandteil des „Shoppings“ ist außerdem die Möglichkeit Hilfe von Freunden oder Verkäufern zu erhalten sowie gewisse Artikel wie Kleidung anzuprobieren.

Erfolg und Misserfolg des eigenen Onlineshops

 

Viele Unternehmen versuchen zu rapide das Amazon-Konzept nachzuahmen, obwohl sich das „Shoppen“ vom E-Commerce nicht grundsätzlich abkapselt. Diese merken dann ziemlich schnell, dass Sie diesem nicht hinterherkommen und bleiben auf der Strecke liegen. Zu glauben, dass die Einbringung von sogenannten Same-Day-Lieferungen trotz des sich fundamental Veränderten Handels die Rettung jedes Shops ist, ist ein massiver Irrtum. Durch ihren Fokus auf die Ausführung von Bedarfs-Käufen der Kunden und dem Verständnis des Unterschieds zwischen „Shoppen“ und „Einkaufen“ ist Amazon somit zum Spitzenreiter des „Einkaufen“ geworden.

 

Beispiele für junge Shops, welche neue Wege mit Erfolg eingeschlagen haben, sind unter anderem AboutYou oder Westwing. Diese Onlineshops haben Shopping-Möglichkeiten kreiert, die liefern. Die Einrichtung eines Omnichannel-Ansatzes, welche Händler online und offline zusammenwirkend nutzen können, reicht zwar noch nicht zwingend aus um das Onlineshopping zum Erlebnis zu machen, ist jedoch ein Schritt in die richtige Richtung.

Fazit:

 

Um einen Onlineshop zu kreieren, ist es wichtig große Shops wie Amazon nicht nachzuahmen. Stattdessen sollte man seine eigenen Stärken ausdrücken und das Sein, was Amazon nicht mehr werden kann. Wenn Kunden nur zum Einkaufen auf einen Shop klicken wird man auf Langzeit nicht mithalten können. Heutzutage ist es fast ausgeschlossen sich mit Effizienz und Preis-Leistung von Unternehmen wir Amazon zu unterscheiden, daher ist es wichtig, dem Kunden das bestmögliche Shopping-Erlebnis zu bieten, um diese auch langfristig an einen Shop zu binden.

Ende Juli hat der Europäische Gerichtshof entschieden, dass Webseitenbetreiber, die Facebook Like-Buttons einbinden, aufhören lassen dürfte. Wer nämlich ab sofort ein Social Media Plug-in von z. B. Facebook einbindet, ist zusammen mit diesen für die Datenverarbeitung verantwortlich. Dafür ist eine Zustimmung der Nutzer erforderlich.


Warum wurde das Urteil gefällt?

Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen reichte 2015 Klage gegen die Firma Fashion ID ein, weil man der Auffassung war, die Nutzung des Like-Buttons würde gegen das Datenschutzrecht verstoßen. Der EuGH stimmt zu, denn der Button überträgt, sobald er eingebunden ist, schon beim Aufruf der Seite sensible Daten wie die IP-Adresse und die Kennung des Webbrowsers. Dabei ist es egal, ob der Nutzer einen Account bei dem Anbieter hat oder nicht. Ferner wurde festgestellt, dass die Nutzung des Buttons nützlich bei Werbekampagnen auf Social Media ist, da schon das Besuchen der Produktseiten Facebook bekannt gemacht wurde. Die Zustimmung zur Erhebung dieser Daten liege deshalb bei dem Benutzer und nicht bei dem Seitenbetreiber. Letzterer sei allerdings nicht für die Verarbeitung verantwortlich, welche Facebook nach Erhalt der Daten vornimmt.


Welche Social Media Plug-ins sind betroffen?

Obwohl die Entscheidung explizit den Facebook Like-Button betrifft, gelten die nun in Kraft tretenden Vorgaben nun aber bei allen Plug-ins, welche die oben genannten Funktionsweisen haben. So sind zum Beispiel sämtliche Social Media Plug-ins sowie Google Analytics und LinkedIn Insight Tools betroffen. Genauso fallen Tools in diese Kategorie, welche Ihnen die Einrichtung von Push-Notifications ermöglichen. Dies setzt nämlich die Erkennung der Device-ID voraus.


Was muss ich jetzt machen?

Zuerst stellen Sie fest, ob Sie auf Ihrer Seite Plug-ins oder Tools benutzen, welche Daten auf dem Gerät des Benutzers speichert. Dies passiert zum Beispiel mithilfe von Cookies. Ist dies nicht der Fall, überprüfen Sie, ob Daten ausgelesen und an Dritte übertragen werden.
Ist dies der Fall, müssen Sie für jedes Plug-in folgende Schritte durchgehen:
  • Kontaktieren Sie den Anbieter des Plug-ins und schließen Sie eine Vereinbarung mit ihm ab. Diese erfolgt gemäß Artikel 26 Absatz 1 DSGVO.
  • Lassen Sie sich vom Nutzer Ihrer Seite seine Einwilligung bestätigen. Achten Sie darauf den Anforderungen des DSGVOs zu entsprechen. Sie finden diese in Artikel 4, Absatz 11, Artikel 6, Absatz 1 und Artikel 7. Ferner muss der Nutzer vollständig über das Plug-in und seine Funktionsweise aufgeklärt werden.
  • Dies alles muss erledigt werden, bevor Sie mit der Datenverarbeitung beginnen. Sie erreichen dies mit einem Cookie-Overlay oder einer speziellen Landing Page.

Benutzen Sie nun weiterhin Tools, für die oben genannte Schritte notwendig sind, ohne die neuen Anforderungen erfüllen, können Besucher oder böswillige Mitbewerber rechtlich gegen Sie vorgehen. Im schlimmsten Fall erwartet Sie eine Geldbuße und eine Unterlassungserklärung, die Ihnen die Nutzung weiterführend untersagt.

CSS Grid und die Browserkompatibilität

Mit der neuen Version von Microsoft Edge wurde der Fluch des Internet Explorers zwar nicht gelöst, allerdings unterstützt nun auch der letzte populäre Browser das lang ersehnte CSS Grid – das künftig kraftvollste Werkzeug im CSS-Schuppen, welches den Pixelschubser zum Kästchenschubser befördern soll.
Das CSS Grid wird unseren fleißigen Gestaltern in absehbarer Zukunft erlauben den Programmierern ein Stück Unabhängigkeit abzuhandeln, indem sie in der Lage sind, gesamte Gestaltungsraster mithilfe von CSS zu erstellen.

Was ist das CSS Grid?

CSS Grid ist ein neues Layout System, welches unseren Webdesignern neue und effizientere Wege ebnet vollwertige Gestaltungsraster aufzubauen und das ohne lästige Eingriffe in den HTML Code. Die Ausnahme bildet hier das einmalige Einfügen der Container-Elemente.

Das Grid-System ermöglicht zum ersten Mal Inhalte mit CSS vollständig neu anzuordnen. Im Gegensatz zu gegenwärtig sehr beliebten Methoden, wie dem float-Befehl oder der moderneren flexbox-Methode ist die Einordnung, in Höhe und Breite, also Reihen und Spalten, möglich.
Bedeutend ist das insofern, dass die völlig freie Anordnung von Inhalten bisher nur mühsam über Drittanbieter oder komplizierten HTML Mark-ups möglich war und das Verwerfen dieser Methoden nun an Fehlerquellen, überflüssigen Code und Zeit spart.

Dazu kommt noch die Tatsache, dass nicht bloß die Container selbst frei angeordnet werden können und in der Größe anpassbar sind, sondern auch die Inhalte den Containern fest zugeordnet werden können. Das bedeutet, dass das CSS Grid Web Designern ermöglicht, mit den richtigen Befehlen im CSS, gesamte Inhalte effektiv auf vertikaler und horizontaler Achse zu verschieben und damit ein völlig neues Layout zu erstellen.

Wie kann ich CSS Grid einsetzen?

Wie zuvor erwähnt bildet ein Container als Elternelement die Grundlage eines CSS Grids. Dieser Container dient als Definitionsrahmen des Gestaltungsrasters und beherbergt die Inhalte als Kind-Elemente, die später in dem Grid angeordnet werden.
Diesem Elternelement kann nun in CSS mithilfe der Angabe display:grid; mitgeteilt werden, dass in diesem Container CSS Grid verwendet wird. Mit den Eigenschaften grid-template-columns und
grid-template-rows können entsprechend Spalten und Zeilen in beliebiger Anzahl und Größe in den Container eingearbeitet werden.

 

 

Vorteile durch CSS Grid

  • Kein nachträglicher Eingriff in HTML Datei erforderlich
  • Vereinfachung des HTML Codes
    • Verringerung der Dateigröße
    • Optimierung der Ladezeiten
  • 2-dimensionale Ausrichtung der Inhalte
  • Verzicht auf Drittanbieter und Work-Arounds

Adobe Sensei auf der Adobe MAX

Die Adobe MAX ist die weltweit größte Messe der Kreativbranche, auf der der “Softwareriese” Adobe jährlich Neuheiten seiner Programme und Apps vorstellt. In den vergangenen Jahren stellte Adobe seine ehemalige Creative Suite vollständig auf die Cloud um. Seither werden die verschiedenen Programme der jetzigen Adobe Creative Cloud immer mehr miteinander vernetzt. Dadurch konnten unter anderem die Kommunikationswege zwischen den verschiedenen Designdisziplinen und -abteilungen verkürzt werden und ein angenehmerer Arbeitsprozess geschaffen werden.

So kann man zum Beispiel eine selbst erstellte Grafik einfach in eine auf der Cloud gespeicherten Bibliothek ablegen, auf die auch von jedem anderen Adobe-Programm zugegriffen werden kann. Vorteil: Nachträgliche Änderungen an der Grafik werden automatisch synchronisiert und alle Personen, die mit ihr weiterarbeiten müssen, erhalten sofortigen Zugriff auf die aktuellste Version. 2016 stellte Adobe auf der MAX erstmals die nächste große Innovation vor. Mit einer Technologie namens “Adobe Sensei” führte der Konzern eine künstliche Intelligenz ein, die das Web- und Grafikdesign und viele weitere Bereiche der Kreativ-Branche grundlegend verändern könnte.

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Künstliche Intelligenz revolutioniert den Designprozess

Adobe Sensei ist nicht nur mit den Programmen der Creative Cloud verknüpft, die künstliche Intelligenz hat zudem Zugriff auf alle in der Cloud gespeicherten Bilder, Grafiken, Videos etc. und kann das Klickverhalten von Nutzern und Kunden analysieren. Diese Daten nutzt die künstliche Intelligenz (KI), um dem Nutzer zeitaufwendige, alltägliche Arbeiten abzunehmen. Die Software vergleicht zum Beispiel ein Bild mit den Inhalten aus der riesigen Datenbank und kann daraus erkennen, was im Bild tatsächlich abgebildet wird. Sensei “versteht” also, dass sich zum Beispiel mehrere Personen auf einem Gruppenfoto befinden und kann zudem die die Gruppe umgebenden Objekte erkennen. Dadurch kann man Bilddatenbanken erheblich schneller durchsuchen, indem man einfach nach den gewünschten Motiven filtert.

Möchte ein Fotograf Bilder eines Fotoshootings finden, in dem das Model nach links statt nach unten schaut, kann er dies einfach in das Suchfeld eingeben. Die Bildelemente können jedoch nicht nur gezielt gesucht werden, Sensei kann die Elemente auch automatisch ausschneiden und in ein anderes Foto einfügen. So kann man beim Designprozess enorm viel Zeit einsparen, da diese Standardaufgaben automatisch für einen ausgeführt werden.

Ist man sich unsicher, ob eine Schriftart für ein erstelltes Design passend ist, kann Sensei ähnliche oder gut dazu passende Schriftarten empfehlen. Wählt man eine dieser Schriftarten aus, werden sie automatisch im ganzen Dokument aktualisiert. Ebenso kann die künstliche Intelligenz eingescannte Dokumente eigenständig in vollständig bearbeitbare Dateien umwandeln. Designer können sich durch die Automatisierung der Nebentätigkeiten in den verschiedensten Bereichen vollständig auf das Gestalten konzentrieren. Durch intelligente Rechtschreibprüfungen, die nicht nur die Rechtschreibung an sich, sondern auch den Satzaufbau und die Textstruktur überprüfen und korrigieren können, wird auch die Erstellung von Inhalten für ein Design effizienter und die Qualität verbessert sich. Selbst im Online-Marketing kann die künstliche Intelligenz durch bessere Analysetools viel Zeit und Geld einsparen.

Die Zukunft des Designs?

Einen weiteren Ausblick auf die mögliche Zukunft des Designs gab Adobe auf der diesjährigen MAX bekannt. Mit Adobe Sensei kann man sich seinen Designprozess als Baumdiagramm von nacheinander getroffenen Entscheidungen anzeigen lassen. Was wäre passiert, wenn diese Textbox an eine andere Stelle platziert worden wäre oder wenn man einen anderen Filter auf das Foto angewendet hätte. Durch die Darstellung der Entscheidungen als Baumdiagramm kann man sich genau das anzeigen lassen, in dem man einfach auf den entsprechenden Knotenpunkt klickt. Wie man sieht, möchte Adobe auch in Zukunft den Gestaltungsprozess neu erfinden und den Designern und Künstlern ermöglichen, sich voll und ganz dem kreativen Teil ihrer Arbeit widmen zu können. Die nächsten Jahre werden jedenfalls sehr spannend.