Was ist GPU?

Dies ist ein weiterführender Blog Beitrag zum Thema Shopware Global Produkt Update. Im Juli wurde dieses Projekt von Shopware gestartet.
Ziel dieses Projektes ist, das Mindset „Open Source“ nicht nur in der Software zu haben, sondern auch in der Transparenz mit der Community.
Damit will Shopware schon in einem früheren Status der Konzepte das Feedback der Community einholen, um Ihr Produkt genau an die Wünsche der Community anzupassen.
In diesem Blog Beitrag finden Sie alle Kategorien, die im Global Produkt Update vorgestellt werden, dabei geht es von Neuerungen über Konzepte bis zu Ankündigungen neuer Versionen.

Roadmap

In der Roadmap von Shopware gibt es einige Änderungen.

Zwei Erweiterungen sind nun im Release Bereich. Diese werden im November veröffentlicht. Derzeit können Plugin Hersteller Ihre Plugins auf den aktuellen Stand bringen.
Im November Release werden dann Rollen & Rechte sowie die individuelle Sortierung veröffentlicht.
Dies kann über ein minor Release passieren, dadurch wird es keine signifikanten Änderungen geben.

Rollen & Rechte

Das rechte System von Shopware 5 war zwar gut, aber auch sehr kompliziert.
Shopware 6 will das alles besser machen mit dem November Release. In diesem minor Release wird das Rollen & Rechte System für Shopware 6 veröffentlicht.
Dadurch, dass, wenn man das Rollen & Rechte System nutzen will, sollten am besten alle Plugins diese Funktion besitzen. Aber wenn einige Plugins diese Funktion nicht besitzen, ist das auch nicht schlimm, da der Shop Betreiber dieses Problem im neuen Tab selbst beheben kann.

Individuelle Sortierung

Die letzten Fehler der individuellen Sortierung wurden nun auch behoben, weshalb auch dieses Feature im November Release veröffentlicht werden kann.

Store API

Wie viele schon mitbekommen haben, hat Shopware schon länger an der neuen Store API gearbeitet.
Nun ist die Arbeit an der Store API fertig und kann im November Release mit veröffentlicht werden. Durch diesen Release wird die alte Sales Channel API veraltet sein und mit dem nächsten Major Release entfernt werden.
Laut Shopware gibt es dazu schon eine komplette Dokumentation, die uns weiterhelfen wird. Diese sollte es auch in Swagger geben.

Ungültige Filter verhindern

Shopware hatte uns das Feature schon vorgestellt, nun gab es die Information von Shopware, dass dieses Feature fertig ist und wie die restlichen Sachen im November Update Released wird.
Wenn ein Filter ausgewählt wurde, werden die restlichen Filter, die keine Ergebnisse anzeigen, deaktiviert und mit einem Tooltipp versehen angezeigt.

Suchbegriffe für Produkte

Ein neuer Punkt auf der Roadmap sind die Suchbegriffe für Produkte, hierzu wird in der Administration ein weiteres Feld hinzugefügt, um das Produkt besser in der Suche zu finden.

Wunschliste

Die Wunschliste ist nun in der Entwicklung und wird ähnlich wie die Shopware 5 Merkliste sein.
Der Kunde wird die Möglichkeit haben, Produkte auf die Wunschliste zu packen und die Produkte von der Wunschliste direkt in den Warenkorb zu platzieren.

Varianten in der Administration

In der Administration ist es nun möglich, Varianten von Produkten im Listing anzuzeigen und zu bearbeiten.
Mit diesem Feature kommt Shopware dem Wunsch der Community nach und fügt eine wichtige Option ein.

Filter Einstellungen pro Kategorie

Hierüber kann man für jede Kategorie individuell einstellen, welche Filter man im Listing angezeigt werden sollen.
Dies soll in Zukunft auch für Erlebniswelten möglich sein.

Warenkorb

Die Erweiterung des Warenkorbs ist schon lange bei Shopware in der Planung, nun gibt es fertige Features.

  • Der Warenkorb wird nach dem ausloggen und wieder einloggen wiederhergestellt.
  • Der Warenkorb wird nach dem Hinzufügen von Artikeln ohne Konto mit dem bestehenden Warenkorb kombiniert. Somit sind alle Artikel, die bereits im Warenkorb waren, mit dem neuen Warenkorb zusammengefügt worden.
  • Der Warenkorb ist nun geräteübergreifend, egal ob Smartphone, Tablett oder PC.

Fazit

Durch das Shopware Global Produkt Update informiert Shopware die Community jeden Monat ausführlich. In diesem Monat wurden viele Sachen für das nächste Update angekündigt, viele dieser Features werden von der Community schon länger erwartet.

Wenn Sie den kompletten GPU sehen wollen, klicken Sie hier.

Eine bezahlte Suchstrategie ist eine großartige Möglichkeit, um Kunden zu erreichen, die aktiv nach Produkten. Stellen Sie Ihre Inhalte vor die richtige Zielgruppe und schalten Sie Ihre Anzeigen oben auf den Ergebnisseiten von Suchmaschinen, indem Sie E-Commerce-Werbung nutzen.

Viele E-Commerce-Unternehmen haben Schwierigkeiten zu entscheiden, was für ihr Unternehmen besser ist: SEO oder bezahlte Suche. In diesem Blog geben wir 4 Tipps zur Optimierung von Kampagnen und zur Steigerung des Umsatzes:

  • Verwenden Sie die Zielgruppenausrichtung
  • Führen Sie ein Wettbewerbsaudit durch
  • Verwenden Sie Google-Shopping-, Such- und Display-Anzeigen

Nutzen Sie Retargeting, Berichterstellung und Optimierung

Verwenden Sie die Zielgruppenausrichtung

  • Identifizieren Sie die Absicht des Publikums, indem Sie sich die Arten von Phrasen und Schlüsselwörtern ansehen, nach denen Ihr Publikum sucht. Obwohl die Absichten hinter einer Suche sehr unterschiedlich sein können, ist die Zielgruppenansprache ein guter Ausgangspunkt für die Segmentierung von Benutzern.

Erreichen Sie Kunden mit hoher Absicht, indem Sie Ihr potenzielles Publikum einschränken, um die Personen zu erreichen, die Ihrem Kernkundenstamm am ähnlichsten sind. Wenden Sie sich von dort aus gezielt an verschiedene Kundensegmente, Leads oder potenzielle Kunden, um ihnen ein Angebot zu senden, dass für ihre Bedürfnisse am relevantesten ist.

Zielgruppen kann man in folgende Kategorien unterteilen:

  • Affinitätsmärkte
  • Interessen
  • Demografie
  • Kaufabsicht

Das Affinity-Publikum hilft E-Commerce-Unternehmen dabei, Menschen mit einer qualifizierten Begeisterung für ein bestimmtes Thema zu erreichen, basierend auf ihrem Lebensstil und ihren Gewohnheiten. Nutzen Sie die Interessen der Benutzer, wenn Sie kostenpflichtige Medienplattformen wie Facebook oder Instagram verwenden, um zu bestimmen, ob Sie sie gezielt ansprechen möchten.

Stellen Sie Anzeigen für bestimmte Bevölkerungsgruppen bereit, die am besten zu Ihrer Werbung passen. Dies kann alles sein, von Standort und Altersgruppe bis hin zum Bildungsniveau und mehr. Nur weil jemand zu einer bestimmten Bevölkerungsgruppe passt und ähnliche Interessen wie Ihre Zielgruppe hat, bedeutet dies nicht, dass er in Ihrem Geschäft einkaufen möchte (oder bereit dazu ist).

Schließlich sollten Sie Kunden mit hoher Absicht ansprechen, indem Sie Anzeigen für diejenigen anbieten, die nach Long-Tail-Keywords suchen. Long-Tail-Keywords generieren zwar viel weniger Verkehr, weisen jedoch aufgrund ihrer Spezifität normalerweise eine höhere Conversion-Rate auf. Zum Beispiel ist eine Person, die nach “professioneller Kamera” sucht, immer noch im Bewusstsein oder in der Überlegung der Reise des Käufers, während eine Person, die nach “Nikon D5600 DSLR-Videokamera” sucht, wahrscheinlich in der Entscheidungsphase ist und bereit ist, eine zu machen Kauf.

Führen Sie ein Wettbewerbsaudit durch

Analysieren Sie die Wettbewerbslandschaft, um Ihr Unternehmen zu differenzieren und neue Kunden zu erreichen. Bestimmen Sie, für welche Keywords die Anzeigen Ihrer Mitbewerber geschaltet werden, und fügen Sie diese Keywords Ihren Anzeigengruppen hinzu. Ideale Keywords haben ein hohes Suchvolumen und eine geringe Konkurrenz.

Überprüfen Sie, ob sich die Marke zwischen Ihrer Marke und einem Mitbewerber überschneidet. Sie sollten Strategien implementieren, die Ihr Konkurrent verwendet, um die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, dass Ihre Zielgruppe auf Ihre Anzeige reagiert. Das Gleiche gilt für Produktüberschneidungen – prüfen Sie, welche Strategien von Wettbewerbern angewendet werden, die ähnliche Produkte oder Dienstleistungen verkaufen.

Verwenden Sie Google Shopping, Search & Display Ads

Durch die Verwendung verschiedener Arten von Anzeigen können Sie Ihre Kunden überall auf der Reise des Käufers erreichen. Wir empfehlen, dass Ihre bezahlte Suchstrategie eine Kombination von Anzeigenformaten verwendet, um Kunden über den Marketing-Trichter zu gewinnen, zu binden und zu fördern. Unabhängig vom gewählten Anzeigenformat sollten Sie Ihre Kampagnen anhand von Keywords mit hoher Auswirkung optimieren, um den Web-Traffic bei niedrigem CPC zu erhöhen.

Google Shopping-Anzeigen dienen als starke visuelle Darstellung Ihres Produkts, seines Preises, des Namens Ihres Geschäfts und anderer umfangreicher Produktinformationen. Suchanzeigen eignen sich hervorragend für die Ausrichtung auf Nutzer mit hoher Absicht und sind ideal, um den Traffic durch Abfragen zu lenken, die keine Keywords enthalten. Schließlich werden Display-Anzeigen in der Regel im Google Display-Netzwerk (und nicht in den Suchergebnissen) geschaltet und tragen zur Steigerung der Markenbekanntheit bei.

Nutzen Sie Retargeting, Berichterstellung und Optimierung

Haben Sie jemals ein Produkt online angesehen, ohne es gekauft zu haben, und dann eine Anzeige für dasselbe Produkt auf mehreren Websites gesehen? Dies wird als Retargeting bezeichnet.

Retargeting wird verwendet, um Website-Besucher zurück zu Ihrer Website zu führen. Hier werden Artikel vorgeschlagen, an denen sie bereits Interesse gezeigt haben, indem sie die Produkte zuvor angesehen haben oder in ihrem Warenkorb zurückgelassen haben.

Fazit
Die Implementierung einer einzigartigen bezahlten Suchstrategie ist entscheidend, um neue Kunden zu gewinnen und bestehende Kunden zu fördern.

Was ist das monatliche Global Produkt Update?

Das Monatliche Global Produkt Update (GPU) ist seit dem Juli 2020 ein neues öffentliches Format von Shopware. Einige Monate zuvor wurde dieses interne Format eingeführt, hierbei haben die Produktmanager die verschiedenen Entwicklungen sowie Neuerungen und Änderungen aus der Firma geteilt.

Mit diesem Format will Shopware Ihr Mindset Open Source noch weiter vorantreiben. Hierbei wird der Entwicklungsprozess transparenter und offener für die Community gemacht, da die Community von Anfang an Feedback für die Konzepte sowie Ideen einbringen kann.

In diesem neuen Format stellt Shopware monatlich die neusten Konzepte sowie Neuerungen, Screendesigns und Änderungen an der Roadmap.

Über diese Punkte informiert dich GPU.

1. Konzepte

Hierbei wird kurz und knapp erzählt, welche Konzepte von Shopware in der Umsetzung sind. Aber es werden nur Konzepte präsentiert, die den Stand dazu erreicht haben präsentiert zu werden.

2. Neuerungen

In diesem Abteil werden Neuerungen von Shopware vorgestellt, also nicht nur Releases, sondern auch wenn etwas in der Entwicklung ist und ein präsentierbaren Zustand hat.

Dies geschieht meistens mit Screenshots und oder Screenrecordings. Zu den gezeigten Neuerungen werden meistens noch einige Sachen erklärt.

3. Screendesigns

Bevor Shopware mit einem Konzept in die Entwicklung übergeht, wird in der Regel ein Screendesigns zum Konzept angefertigt. Wenn solche Screendesigns vorliegen, werden diese im GPU dargestellt, um einen besseren Eindruck zu dem Feature zu bekommen.

4. Update der Roadmap

Wenn es Updates zu der Roadmap gibt, Änderungen der Timeline oder ein neuer Punkt zu der Roadmap hinzugefügt wird, gibt es hier einen Hinweis.

 

Shopware Global Produkt Update für August 2020

Hier finden Sie den ausführlichen Video Beitrag von Shopware.

Serviceteam

Das Serviceteam arbeitet stark daran, alle Shopware eigenen Plugins mit der neusten Version kompatible zu machen.
Des Weiteren wurde für Shopware 5 Plugins viele Bugfixes und Verbesserungen durchgeführt.

Custom Products

Für das alt bekannte Shopware Plugin Custom Products wurde nun die Iteration 3 Released.
Hierbei wurden einige Features hinzugefügt und viele Bugs behoben.

  • Der Ausschluss von Farbwähler, Datei- und Bilder Upload.
  • Der Editor YSIWYG wurde mit einem eigens von Shopware entwickelten Editor ersetzt.
  • Die Bearbeitung der Konfiguration ist nun nach hinzufügen des Artikels zum Warenkorb möglich.
  • Das Teilen der konfigurierten Artikel ist nun über einen generierten Link möglich.
  • Es ist nun auch möglich, Artikel ohne Konfiguration zum Warenkorb hinzuzufügen.

Magento Migration

Für die Magento Migration wurden wieder einige Bugs gefixt, es wurde auch ein wichtiger Übersetzungsfehler behoben.
Die Migration von Cross-Selling Produkten zu varianten Produkten wurde fertiggestellt.

PayPal

Hierbei ging es vor allem um die Implementation von PayPal in die Cloud. Da ist Shopware derzeit bei der Implementation von der API x2 und den „Smart Payment Buttons“.
Des Weiteren wird der Authentifikation Workflow überarbeitet.

Dynamische Produktgruppen

Derzeit wird an der Funktionalität der dynamischen Produktgruppen gearbeitet.
Hierbei ist die Funktionalität in den Kategorien fast fertig und die Funktionalität in den Produktslidern ist noch in der Entwicklung.
Es ist nun möglich, Productstreams in Kategorien ausgeben zu lassen, dies wurde im Video anhand eines Beispiels gezeigt.

Benutzerrechte

Die bekannten Benutzer Berechtigungen aus der Shopware 5 werden derzeit in abgewandelter Form in Shopware 6 zur Verfügung gestellt.
Derzeit ist die technische Basis schon fertig, aber die Funktionalität wird von vielen Modulen noch nicht unterstützt und ist noch in Entwicklung.

Neue Öffentliche Roadmap

Die neue öffentliche Roadmap ist fast fertig. Es müssen nur noch wenige Feinheiten gemacht werden, damit diese Released wird. Der geplante Release war am 07. August 2020.
Die Roadmap ist sehr viel detaillierter als die bisherige Roadmap, da die neue Roadmap live aus dem JIRA Board von Shopware generiert wird. Somit sieht man den aktuellsten Stand von allen Produkten.
In dieser Roadmap werden alle Produkte von Shopware angezeigt.

Fazit

Dieses Format setzt neue Maßstäbe in der Transparenz mit dem Gedanken Open Source. Nicht nur zu meinen den entwickelten Code allen zur Verfügung stellen, sondern auch die Planung so transparent zu gestalten, damit die Community schon zu einem sehr frühen Zeitpunkt genau weiß, was auf Sie zukommt und Feedback geben kann, ist sehr beachtlich.

Aufgrund von Bagatellverstößen leiden Unternehmen und Onlineshops unter kostenpflichtige Abmahnungen. Das neue Gesetz soll dies nun ändern und für Klarheit sorgen.

Um den Missbrauch von Abmahnungen zu unterbinden, hat sich die Bundesregierung auf einen Entwurf eines Gesetztes geeinigt. Wie CDU/CSU und SPD mitteilen, soll es sinnlose Abmahnungen verhindern, deren einziges Ziel das Verringern der Einnahmen ist.

Abmahnung per Serienbrief

Das Gesetz entsteht als Folge aus der Praxis, um mit Crawlern Webseiten automatisch nach Bagatellverstößen zu durchsuchen um dann per Serienbriefe eine hohe Anzahl an Abmahnungen raus zu schicken. Dirk Wiese, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der SPD sagt, das „missbräuchliche Abmahnungen sind insbesondere für kleine Unternehmen, Onlineshops oder Vereine ach wie vor ein großes Problem“. Besonders die kleineren Akteure sollen entlastet werden durch das neue Gesetz. Auch wenn es sich um vergleichsweise kleinen Verstöße handelt, müssen kostenpflichtige Abmahnungen fürchten, beispielsweise wegen DSGVO-Verstößen.

Verschärfte Regeln für Abmahnungen

Verschärfte Voraussetzungen sollen künftig grundsätzlich gelten. Wenn es sich um Verstöße gegen gesetzliche Kennzeichnungs- und Informationspflichten handelt, wie beispielsweise falsche Angaben im Impressum, sollen für Mitbewerber der Anspruch auf Kostenerstattung wegfallen.

Für kleine Unternehmen soll die Stefen bei solchen einfachen Fällen sich auf 1.000€ beschränken. Einen Anspruch auf Kostenrückerstattung zur Rechtsverteidigung haben Opfer der missbräuchlichen Abmahnungen.

  Kein ausnutzen des Wettbewerbsrechts

„Das Wettbewerbsrecht darf nicht als Vorwand genutzt werden, um rechtschaffene Unternehmen wegen kleiner Verstöße zur Kasse zu bitten“ sagt der rechts- und verbraucherpolitische Sprecher der CDU/CSU-Fraktion, Jan-Marco Luczak. Das Gesetz soll nach der parlamentarischen Sommerpause vom Bundestag verabschiedet werden.

 

Durch die Coronakrise wurde oft kontaktloses Zahlen gefordert oder von den Betrieben bevorzugt. Nun entwickelt sich die Zahlungsart zur neuen Normalität. Auch in Deutschland hat die Zahlungsart stark zugenommen und auch mit dem Smartphone wurde öfter bezahlt als im Jahr zuvor.

 

Im letzten Jahr betrug der Wert des kontaktlosen Zahlens in Deutschland noch 55%. Dieses Jahr ist dieser Wert um 20% gestiegen und liegt somit nun bei 75%. Dieser Wert entstand aus der repräsentativen Umfrage des Meinugsforschungsinstituts Forsa hervor, welche im Auftrag von Visa forschte. Mittlerweile zahlen 64% der Befragten mindestens einmal pro Woche kontaktlos, was häufiger ist als im Jahr zuvor. Im Vorjahr zahlten lediglich 50% so oft kontaktlos in der Woche.

Die Coronakrise hat nicht nur Nachteile mit sich gebracht. Ein Vorteil ist die verbesserte Einstellung, welche 25% der Befragten gegenüber des kontaktlosen Zahlens angaben, aufgrund der Krise. Durch das kontaktlose Zahlen kommen die Menschen weder in Berührung mit Bargeld, noch mit jeglichem Kassenmaterial oder mit dem Kassierenden, was über die Hälfte der Befragten als positiv empfinden.

 

Steigende Beliebtheit mit der Smartwatch oder dem Smartphone zu zahlen

Am liebsten zahlen 56% er befragten Deutschen mit der Karte, wodurch dieser Wert um drei Prozentpunkte gestiegen sind im Vergleich zum letzten Jahr. Dadurch sinkt jedoch der Reiz mit Bargeld zu zahlen. Nur noch 32% der Befragten gaben Bargeld als beliebtes Zahlungsmittel an. Im Gegensatz dazu konnte sich das Bezahlen mit Smartwatch oder dem Smartphone beweisen. 12% nutzen diese Option als Zahlungsmittel, was einer Verdopplung zum Vorjahr entspricht. Jeder fünfte in der Altersgruppe zwischen 18- und 35- Jährigen haben schon mindestens einmal auf diese Art bezahlt.

Nun bezahlen mehr Menschen auch gerne kontaktlos. Dies würden sie gerne auf weitere Geschäfte, wie beispielsweise beim Bäcker erweitern. Das betrifft fast die Hälfte der kontaktlosen Bezahler. Das beweist, dass der Wunsch dieser Bezahlmethode steigt, um 42% sogar und diese Bezahlmethode auch auf kleine Händler erweitert werden müssen. Der Umstieg lohnt sich und hat Potential für die Zukunft. Jetzt sollen Sie aber nicht erschrecken, wenn Sie die Bezahlmethode in Ihrem Unternehmen noch nicht eingeführt haben. Nur 15% würden das Geschäft meiden, welches nur Bargeld akzeptiert.

Im Jahr 2020 sehen wir, dass die E-Commerce-Branche ihren Zenit erreicht. Da die meisten Menschen in ihren Häusern bleiben, entscheiden sich viele dazu Produkte online zu kaufen. Die Verbraucher sind jedoch nach wie vor äußerst besorgt über den Datenschutz und die Sicherheit, die E-Commerce-Websites bieten. Diese Besorgnis ist nicht ganz unangebracht, denn die E-Commerce-Branche wird von zahlreichen Bedrohungen wie Malware, Datenmissbrauch, Zahlungsbetrug, Lauschangriffe, Denial-of-Service-Angriffe usw. heimgesucht.
In der Branche gibt es viele Missverständnisse bezüglich der Sicherheit und überholte Ideen. Mit diesem Artikel versuchen wir, mit den häufigsten Sicherheitsbetrügereien und Mythen im E-Commerce aufzuräumen. Die Leser sollten beachten, dass diese Liste keineswegs alle falschen Informationen über die Sicherheit im elektronischen Geschäftsverkehr, die im Internet kursieren, erschöpft, aber diese sind bei weitem die häufigsten und schädlichsten für ihr Unternehmen.

1. Ich führe ein kleines Unternehmen. Hacker werden mich nicht ins Visier nehmen.

Online-Shop-Besitzer haben diese Vorstellung, dass Hacker nicht hinter ihnen her sind, weil sie ein kleines Geschäft betreiben. Hier sind ein paar Hackerstatistiken, die diesen Mythos zerschlagen werden:

43 % aller Datenverstöße zielen auf kleine bis mittlere Unternehmen
83 % der kleinen bis mittleren Unternehmen haben nicht die Mittel, um mit den Folgen eines Cyber-Angriffs fertig zu werden,
im Jahr 2018 gab es einen Anstieg der Cyber-Angriffe von 424 % auf Kleinunternehmen
(Quelle: https://www.thesslstore.com/)

Hacker suchen eher kleine und mittlere Unternehmen zum Hacken. Dafür gibt es zwei zwingende Gründe:

Kleine Unternehmen investieren weniger in ihre Sicherheitsinfrastruktur und sind leichter zu hacken.
Kleine Unternehmen bieten ihnen den Komfort, anonym zu bleiben
Sie wissen, dass Risiken bestehen, unabhängig von der Größe ihres Unternehmens.

2. Eine Investition in Sicherheit bringt keine Rendite.

Jeder, der ein Online-Geschäft betreibt, kann feststellen, dass es einen ständigen Kompromiss zwischen Sicherheit und den Kosten der Sicherheit gibt, wobei die Kosten der Sicherheit in den meisten Fällen den höheren Stellenwert einnehmen. Dies führt dazu, dass sich die Unternehmen alternative und kostengünstigere Sicherheitslösungen für dem E-Commerce zuwenden.

3. Ich habe meine Website gründlich gescannt. Wir müssen uns keine Sorgen machen.

Die Cybersicherheit ändert sich ständig und entwickelt sich ständig weiter. Was vor zwei Jahren als beste Sicherheitspraxis galt, ist heute vielleicht nicht mehr so effektiv. Das liegt einfach daran, dass Hacker und Betrüger ständig nach neuen Wegen suchen, um ihrem Unternehmen zu schaden. Sie erfinden neue Wege, um auf ihre Website zuzugreifen. Das sollten Sie auch tun, um sie zu schützen. Es gibt keine Garantie dafür, nicht gehackt zu werden, wenn Sie gescannt haben. Daher müssen wir neue Wege entwickeln, um sie zu schützen.

4. Für die Sicherheit ist ausschließlich das Sicherheitsteam verantwortlich.

Ein weiterer Mythos, der in der E-Commerce-Branche vorherrscht, ist, dass nur das Spezialistenteam für die Sicherheit zuständig ist. Die Einstellung eines solchen Teams nimmt Ihnen zwar eine Menge Last von den Schultern, aber es bedeutet nie, dass Sie oder andere Mitarbeiter jetzt keine Rolle zu spielen haben.

Nein! Sicherheit ist eine geteilte Verantwortung und sollte auch so behandelt werden.

Ein sicheres Unternehmen muss dafür sorgen, dass alle seine Mitarbeiter sichere Praktiken anwenden, um Sicherheit zu gewährleisten. Ein ahnungsloser Mitarbeiter kann ihrem Geschäft Sicherheitslücken öffnen. Unternehmen, die sich vollständig auf das Spezialistenteam verlassen, leiden daher am Ende sehr darunter.

Der andere Aspekt dabei ist – während Sie sich bemühen, ihren E-Commerce Eindringlingen zu schützen, müssen Sie auch wachsam bleiben, um interne Cyber-Risiken zu vermeiden. Verärgerte Mitarbeiter, kluge Mitarbeiter und unachtsame Kontaktpersonen ebenfalls ein Risiko für ihren E-Commerce darstellen. Sie müssen über ein ausgearbeitetes System verfügen, um solche Vorfälle zu vermeiden.

5. Wenn ich die notwendigen Sicherheitsstandards einhalte, ist mein Geschäft automatisch sicher.

Die Gewährleistung eines sicheren Passworts verleiht ihrem Konto zwar ein gewisses Maß an Sicherheit, aber man darf nie glauben, dass es undurchdringlich ist. In ähnlicher Weise sollten Sicherheitspraktiken als Teil der Aufrechterhaltung der Sicherheit und nicht als die ultimative Lösung für alle Sicherheitsprobleme im E-Commerce betrachtet werden. Updates, Backups und Konfigurationen schaffen hier eine gute Basis. Die Verbesserung der Sicherheit ist ein komplexer und dynamischer Prozess.

Fazit

Unabhängig davon wie groß ihr Unternehmen ist, sollte in jedem Fall Wert auf die Sicherheit Ihres Online-Shops legen, um die Chance zu verringern eine Zielscheibe für Hackerangriffe zu werden. Heutzutage gibt es viele Tools, die regelmäßig Scans durchführen und auch in Echtzeit die Aktivitäten ihres Online-Shops überwachen.

Das Wort „Session” wird in einem englischsprachigen Wörterbuch beschrieben als Zeitspanne, die einer bestimmten Aktivität gewidmet ist. Es könnte zum Beispiel eine Person sein, die an einer bestimmten Aufgabe oder einem bestimmten Ziel arbeitet.

Google Analytics verwendet den Begriff Session in ähnlicher Weise. Laut Google ist eine Sitzung zu einem Bericht von Google Analytics eine Gruppe von Benutzerinteraktionen mit Ihrer Website, die innerhalb eines bestimmten Zeitrahmens stattfindet. Sie können sich also eine Sitzung als den Container für die Aktionen, die ein Benutzer auf Ihrer Website durchführt, vorstellen.

Einkaufen

Der Besuch eines Käufers in einem Ladengeschäft ist vergleichbar mit einer Sitzung auf einer Website.

Wenn beispielsweise eine Kundin einen Kleiderladen betritt, leitet sie eine Sitzung ein. Sie sieht sich vielleicht ein paar Produkte an, stellt einem Verkäufer ein oder zwei Fragen und kauft etwas.

Alle diese Aktionen, wie Surfen, Interagieren und Kaufen finden während Ihrer Sitzung statt.

Wenn sie eine halbe Stunde lang andere Geschäfte besucht, bevor sie in die Boutique zurückkommt, um einen weiteren Artikel abzuholen, würde die Käuferin eine zweite Sitzung beginnen.

Eine Google Analytics-Sitzung ist erfasst die Benutzerinteraktionen, die innerhalb eines bestimmten Zeitrahmens stattfinden.

Zählen von Sitzungen

Wenn ein Besucher auf der Website Ihres Unternehmens eintrifft, beginnt Google Analytics eine Sitzung. Diese Sitzung bleibt offen, bis eines von diesen drei Ereignissen eintritt:

  • Die Sitzung wird abgebrochen z. B. wenn die Sitzungsdauer abläuft
  • Ein neuer Tag beginnt.
  • Der Benutzer kommt von einer neuen Kampagne.

Dauer der Sitzung. Standardmäßig lässt Google Analytics eine Sitzung nach der letzten Interaktion eines Nutzers 30 Minuten lang offen.

Wenn ein Käufer den Online-Shop Ihres Unternehmens besucht und einen Blog-Eintrag liest oder auf ein paar Produkte klickt und danach die Website verlässt, bleibt die Sitzung nach dem Verlassen des Shops 30 Minuten lang geöffnet.

Die Sitzung wird verlängert, wenn z. B. derselbe Benutzer nach 22 Minuten zurückkommt und einen Chat beginnt oder sich ein wenig weiter die Produkte anschaut. Jede nachverfolgbare Aktion verlängert die Sitzung.

Wenn jedoch derselbe Nutzer den Shop besucht und erst nach 31 Minuten später wiederkommt, erstellt Google Analytics eine neue Sitzung.

Sie können die standardmäßige Sitzungsdauer ändern. Gehen Sie in Google Analytics zum Menü „Admin” und suchen Sie unter „Eigenschaft” nach „Tracking Info”. Hier finden Sie die „Sitzungseinstellungen”.

In Google Analytics finden Sie Sitzungseinstellungen unter Admin > Eigenschaft > Tracking Info > Sitzungseinstellungen.
Die Sitzungseinstellungen in Google Analytics finden Sie unter Admin > Eigenschaften > Verfolgungsinformationen > Sitzungseinstellungen.

Sie können die Sitzungsdauer ändern, wenn dies für Ihr Unternehmen sinnvoll ist. Wenn Ihr Online-Shop beispielsweise viele Videoinhalte hat und ein typisches Video 40 Minuten lang ist, könnte es sinnvoll sein, das Sitzungs-Timeout anzupassen. Stellen Sie sicher, dass Sie einen guten Grund haben die Sitzungsdauer zu ändern.

Ein neuer Tag. In Google Analytics sind die Sitzungen auf einen Kalendertag beschränkt.

Wenn ein Käufer Ihren Shop um 23:50 Uhr in Ihrem Shop surft und die Website um 00:10:00 Uhr wieder verlässt, werden zwei verschiedene Sitzungen aufgezeichnet. Die erste Sitzung wird in diesem Fall um 23:59:59 Uhr beendet. Die nächste Sitzung beginnt eine Sekunde später.

Zu beachten ist hier, dass Sie die Zeitzone unter Admin > Ansicht > Ansichtseinstellungen festlegen.

Eine neue Kampagne.

Google Analytics priorisiert die Kampagnenzuweisung über die Sitzungsdauer. So wird jedes Mal eine neue Sitzung gestartet, wenn ein Käufer mit einer neuen oder anderen Kampagne interagiert.

Hier ist ein Beispiel:

Stellen Sie sich vor, ein Kunde sucht bei Google nach „Herren-Laufschuhen”. Dieser Käufer klickt auf einen „organischen” Link und gelangt auf eine E-Commerce-Website. Dieser Besuch leitet eine neue Google Analytics-Sitzung ein. Mit dieser Sitzung ist keine Kampagne verbunden, da der Kunde über die organische Suche kam.

Als nächstes wird dieser Kunde von einem Telefonanruf unterbrochen. Er hört für fünf Minuten mit dem Einkaufen auf, und anstatt zurückzukehren, öffnet er sein E-Mail Konto und beginnt E-Mails zu lesen.

Eine der Nachrichten ist eine Marketing-E-Mail von demselben Shop. Er klickt auf einen Link in der E-Mail, um eine Produktdetailseite zu besuchen.

Die erste Sitzung ist aufgrund der 30-minütigen Dauer noch offen, jedoch wird sie von Google Analytics geschlossen und eine neue Sitzung gestartet, damit er diese neue zweite Sitzung ordnungsgemäß der E-Mail-Marketingkampagne zuordnen kann.

Warum das Ganze?

Google Analytics ermöglicht es objektive Daten über das Einkaufserlebnis des Kunden zu sammeln und nützlich Darzustellen.

Mit diesen Daten kann man das Einkaufserlebnis des Kunden erheblich optimieren.

Man kann z. B. sehen, bei welchem Schritt viele Kunden den Kaufprozess abbrechen. Diesen Schritt kann man dann vereinfachen, um die Usability im Shop zu optimieren und damit werden dann wahrscheinlich mehr Besucher zu Käufern.

In Zeiten der Coronakrise hat sich das Verhalten Ihrer Kunden geändert, dadurch müssen Sie als Unternehmer Ihren Webshop überdenken und den Bedürfnissen Ihrer Kunden anpassen.
Durch die Krise müssen nun viele Geschäfte in den Einkaufsstraßen schließen, als Onlinehändler dürfen Sie Ihre Ware dennoch weiterhin anbieten. Jetzt gilt es den Shop an die Gegebenheiten anzupassen. Die Shops, welche Luxusartikel verkaufen, haben momentan sehr stark mit den neuen Gegebenheiten zu kämpfen. Dabei müssen diese Unternehmen vor allem eine Kaufzurückhaltung spüren. Doch im Gegensatz dazu stehen viele Alltagsgegenstände auf Amazon im Fokus. Um nun Ihre Ware weiterhin gut verkaufen zu können, muss Ihr Online-Shop optimiert werden um perfekt zwischen die beiden Extreme reinzupassen.

Das wichtigste Kriterium bei der Anpassung ist nun Usability. Denn der Kunde muss einfach erkennen können wo es die benötigte Ware zu bestellen gibt, die Ware sollte möglichst einfach bestellbar sein und schnell und zuverlässig geliefert werden.

 

E-Commerce zwischen zwei Extremen: Kaufzurückhaltung und steigender Nachfrage

Die folgenden fünf Punkte, könnte Ihnen in er aktuellen Lage weiterhelfen:

1. Sie sollten Ihren Shop so einfach wie möglich gestalten. Das bedeutet es die Benutzung sollte so simpel wie möglich sein und der Kunde sollte mit möglichst wenig Schritten zum Checkout gelangen. Konzentrieren Sie sich erst darauf und nicht auf Upselling, Conversion-Optimierung durch Gutscheine und Optimierung von Warenkörben.

 

2. Sie sollten in der Krisenzeit auch auf das verpflichtende Anlegen von Kundenkonten, sowie Bestellungen von Newslettern verzichten. Momentan ist es gut möglich, dass Sie zufriedene Neukunden gewinnen, jedoch sollten Sie diese nicht unter Druck setzten sich dieser Zeit zu verpflichten. Zusätzliches Geschäft zu generieren, sollte für Sie im Vordergrund stehen.

 

3. Sie sollten unbedingt in einen sicheren Versand investieren. Sie sollten nur einen Dienstleister wählen, der Ihnen garantieren kann, die Ware an den Kunden zu liefern. Wenn dies nicht sicher gegeben ist, so werden Ihnen die Kunden eine hohe Retourenquote bereiten, wie Sie schon von einem Ihrer Konkurrenten das Produkt erhalten haben.

 

4. In so einer Zeit sollte Ihnen vor allem die Zusicherung von Lieferterminen und deren Einhaltung ein großes Anliegen sein. Dazu bieten sich auch große Warenkörbe und Building-Angebote aber nur, wenn Sie wirklich alles gleichzeitig aus dem Lager liefern könnten.

 

5. Momentan ist das Netz höher belaste als sonst, wenn Sie dabei Ihren Kunden etwas verkaufen möchten, so sollten Sie auch sicherstellen, dass dies zügig möglich ist. Wenn Sie Performance-Probleme aufgrund von einer Shop-Cloud haben, sollten Sie darüber nachdenken den Dienstleiter zu wechseln und in ihre Netzinfrastruktur. Vor allem müssen Sie darauf achte, dass der Zugriff über Mobilgeräte schnell und zuverlässig läuft.

Sie kennen es: Fingerabdruck, Stimme oder Gesichtsform. Diese Biometrischen Merkmale sollen zukünftig eine noch größere Rolle spielen beim sicheren Bezahlen im Netz. Doch Studien belegen, dass die Biometrie vielen deutschen Verbrauchern nicht ganz geheuer ist.

Sowohl für Händler als auch für Kunden soll das Online-Bezahlen nun noch sicherer gestaltet werden. Die neue europäische Zahlungsrichtlinie PSD2 bringt zwei neue Authentifizierungsfaktoren hervor, wodurch die biometrischen Merkmale umso wichtiger werden. Doch die neue Studie zeigt, dass wir deutschen Verbraucher immer noch Probleme mit der neuartigen Technik haben.
Durch das PSD2 sind Händler und Finanzdienstleister zu starken Kundenauthentifizierungen verpflichtet. Dazu gehört auch, dass die Kunden versichern müssen, dass Konto und Karte zu ihnen gehören. Dadurch werden leider die bisherigen Methoden im Onlinezahlungsverkehr komplizierter, jedoch das ganze Verfahren sicherer. Zukünftig müssen Ihre Kunden zwei von drei Sicherheitsmerkmalen vorweisen, welche sind:

• Wissen- etwas, das der Kunde weiß, wie PIN oder Passwort
• Besitz- beispielsweise Smartphone oder Kreditkarte
• Inhärenz – körperliche Merkmale wie Fingerabdruck, Stimme oder Gesichtsform.

Da der immer beweisen muss, dass die Karte und das Konto ihm tatsächlich gehört, so verschiedene Abläufe wie gedruckte TAN-Listen und werden durch neue Verfahren, wie beispielsweise mTAN, TAN-Generator oder TAN-Apps ersetzt.
Da die biometrischen Merkmale schon oft benutzt werden für die Smartphones, beispielsweise Fingerabdruck- oder Gesichstscanner zum Entsperren, werden zukünftig Anbieter auch zu diesen biometrischen Merkmalen greifen. Daher, dass viele Kunden die meisten Tätigkeiten wie Onlineshopping häufig auf dem Smartphone oder Tablet tätigen, bietet sich das für die Anbieter an.

 

Vorbehalte bei biometrischen Zahlverfahren

Viele Menschen nutzen bereits das Online-Verfahren oft im Alltag auf dem Smartphone. Jedoch hat die „Lost in Transaction“ hervorgebracht, dass trotz der Nutzung im Alltag viele Kunden bei der Zahlung Probleme damit haben. Bei der Studie wurden 6200 Verbraucher in mehreren Ländern im April befragt.

Die Studie erbrachte das Ergebnis, dass nur ungefähr die Hälft der deutschen Verbraucher die biometrischen Verfahren zur Identifizierung im Netz nutzen. Auslöser für diese Tatsache ist die Sorge, dass das Unternehmen Zugriff auf die persönlichen biometrischen Daten bekommen könnten. Weiterhin benutzen rund 40% der Befragten ungern die biometrischen Verfahren, aus den vorherig genannten Gründen. Weitere 32% können dem Verfahren nicht genug Vertrauen schenken, da sie nicht genug Wissen über das Verfahren verfügen. Weitere 28% sind von der Sicherheit der Verfahren überhaupt nicht überzeugt. 61% der deutschen Verbraucher äußerten sich in der Studie dazu, dass sie sich um einen Anstieg von Identitätsdiebstählen sorgen, durch den Einsatz von Biometire bei den Bezahlvorgängen. Unter den weltweit befragten, sind nur ungefähr 56% der Meinung.

 

Passwort oder PIN bevorzugt

Zwei Maßnahmen bevorzugen die Deutschen bei der Authentifizierung im Netz. Die Nachricht auf das Smartphone zur Identifizierung schneiden mit nur 44% als schlechteste Methode ab. Au Platz eins steht bei den Deutschen immer noch das Passwort oder die PIN als Sicherheitsmerkmal, mit rund 83%. An zweiter Stelle steht erst die Authentifizierung durch die biometrischen Merkmale, mit 73%.
Natürlich nutzen vor allem die jungen Nutzer, mit 69% bei der Altersgruppe der 18-24-Jährigen, die biometrischen Merkmale zur Online-Bezahlung.

 

Fingerabdruck schlägt Gesichtserkennung

Die Studie belegte ebenfalls, dass die häufigste biometrische Methode der Fingerabdruck, mit 38%, genutzt wird, gefolgt von der Gesichtserkennung. Die Spracherkennung schloss mit 11% am schlechtesten ab. Dies kann jedoch auch daran liegen, dass die meisten Nutzer online bestellen und nicht beispielsweise über die intelligenten Smart-Home-Lautsprecher wie Google Home oder Amazon Echo. Auch hierbei würde die Altersgruppe von 16-24 Jahren eher über die bekannten Sprachassistenten bestellen.

Die Studie schlussfolgert, dass die Nutzer erst richtig überzeugt werden müssten, damit mehr Nutzer die biometrischen Merkmale zur Zahlung im Netz nutzen würden. Denn diese Methoden sind nicht nur deutlich komfortabler zu nutzen, sondern auch sicherer. Dennoch können die Nutzer von innovativen Technologien nur durch das Argument der finanziellen Sicherheit überzeugt werden.

Sie können momentan nicht einfach so in die nächste Conrad-Filiale um sich kompetent beraten zu lassen. Einerseits können Sie dann den technischen Ratgeber auf der Webseite nutzen. Andererseits hat sich Conrad für diese Krisenzeit etwas Neues ausgedacht. Seit 20. März gibt es die Community Conrad@YourSide. Dort wird es ermöglicht Kunden, Geschäftspartnern und Lieferanten sich online auszutauschen und untereinander, sowie von den Experten Tipps und Wissen zu erhalten.

 

Online statt vor Ort – B2B Partnerschaft auf dem Conrad Marktplatz

Viele Händler, Hersteller und Unternehmen müssen aufgrund des Coronavirus ihr gesetzliche Vorgaben, sinkenden Umsätzen oder Ladenschließungen ertragen, vielleicht sind auch Sie betroffen. Conrad möchte in dieser Zeit helfen und bietet mit seinem B2B Marketplace Ihnen technische und elektronische Artikel an um das eCommerce zu unterstützen. Damit können Sie die Krise auch als Investition und Chance sehen.

Der Marktplatz soll eine Möglichkeit darbieten, um Ihr Online-Geschäft auszubauen, so Ralf Bühler. Er versichert auch ein verlässlicher Partner zu sein, da in den Zeiten schnell und offensiv gehandelt werden müsse. Mit einem einfachen und schnellen Onboarding-Prozess, ermöglicht Conrad einen reibungslosen Zugang zum Marktplatz, welcher eine Reichweite von 2,3 Millionen B2B Kunden deutschlandweit zählen kann. Dabei handelt es sich um ausgewählte Partner mit hohen Qualitätsstandards und durchgehender persönlicher Beratung.

 

#WirBleibenZuhause – Conrad Connect Kampagne

Um noch mehr gegenseitige Unterstützung zu ermöglichen, hat sich das Tochterunternehmen Conrad Connect etwas konzipiert. Sie möchten auf conradconnect.com/de/wir-bleiben-zuhause Sie, die Conrad Connect Nutzer, dazu aufrufen neue Projektideen zu entwickeln, welche das Leben der Menschen weltweit verändert.Auf der Webseite sind bereits schon Inspirationen zu Homeoffice-Gestaltung, Nothilfe für Ältere und Homeoffice Fitness als Projektideen angelegt. Die drei besten Projekte, welche am meisten Likes bis zum 7. April 2020 erreichen, werden sogar auf conradconnect.com und im Newsletter vorgestellt. Also ein Wettbewerb um den Menschen etwas Gutes tun zu können in dieser schweren Zeit.

 

Conrad-Shop und Versand ohne Einschränkungen

Um Sie weiterhin unterstützen zu können, ist auf Verlass auf die Conrad Sourcing Platform und dem Electronic Online-, sowie Versandgeschäft. Der Onlineshop umfasst mehr als fünf Millionen Produkte, welche immer erreichbar sind und im Fall von nicht lieferbar immer mehrere Alternativen angeboten werden können. Somit können Sie sich darauf verlassen, dass Sie möglichen Mittel zur perfekten Kundenbetreuung in so einer Zeit erhalten. Denn in so einer Zeit sollten Sie sicher aufgestellt sein, um sich auf die Bedürfnisse Ihrer Kunden konzentrieren zu können.

Denn gegenseitige Hilfe ist, was uns gemeinsam voranbringt.