Mit dem Update auf die Shopware Version 6.3.4.0 hat die Professional Edition ein neues Feature für Erlebniswelten bekommen.
So neu ist das Feature aber nicht. Es ist eine Erweiterung des Rule Builder, durch diese Erweiterung kann nun die Professional Edition den Rule Builder auch in Erlebniswelten nutzen.
Mit dem Rule Builder konnte man bis jetzt nur die Preise und Artikel an Bedingungen knüpfen, um so eine Möglichkeit für die individuelle Preisberechnung zu haben. Und z. B. Stammkunden einen Rabatt für Ihre Bestellung zu geben.
Nun hat man auch die Möglichkeit, selbst definierte Erlebniswelten Kunden anzuzeigen, die eine Bedingung erfüllen.
Also z.B. Wenn ein Kunde bereits einen Einkauf getätigt hat, kann man eine Nachricht anzeigen, die ihm dafür dankt.
Durch diese Option von Shopware bieten sich dem Shop Betreiber viele weitere Möglichkeiten, seinen Shop komplett individuell zu gestalten.
Egal ob Neukunden, Premium-Kunden oder andere Kundengruppen jeder kann sein individuelles Layout basierend auf den Regeln des Rule Builders bekommen.
Wodurch Sie als Shop Betreiber Ihre Kunden noch besser ansprechen können.

Erlebniswelten und Rule Builder, wie nutzt man das?

In der Administration müssen zuerst einmal Regeln angelegt werden, dies kann man über den Menüpunkt „Einstellungen -> Shop -> Rule Builder“ angelegt werden. Für mehr Informationen schauen Sie sich diesen Beitrag von Shopware an.
Wenn Sie die gewünschte Regel dann angelegt haben, gehen Sie in Ihre Erlebniswelt in die „Einstellungen des Blocks“, dann auf den Punkt „Sichtbarkeits-Einstellungen“. Dort können Sie die gewünschte Regel auswählen.
Wenn Sie den Block anzeigen wollen, sobald die Regeln nicht übereinstimmt, können Sie die Checkbox „Sichtbar, wenn Regel nicht zutrifft“ anhaken.

Hier finden Sie Beispiele

  • Sie wollen Ihren Kunden ein Geschenk geben, wenn ein bestimmter Artikel im Warenkorb liegt?
  • Oder wollen Sie Ihren Kunden eine Nachricht anzeigen, dass die Bestellung noch am selben Tag versendet wird, wenn Sie bis 16 Uhr bestellen?
  • Eine weitere Möglichkeit ist es, eine Nachricht anzuzeigen, sobald der Kunde bereits eine oder mehrere Bestellungen aufgegeben hat.

Fazit

Durch dieses Update ermöglicht Shopware dem Shop Betreiber sehr viele weitere Möglichkeiten, individuell auf seine Kunden einzugehen und diese mit auf Sie zugeschnittene Inhalte anzuzeigen.
Und es gibt nun viele Möglichkeiten, automatisch Aktionen für z. B. Ostern oder Halloween ohne großen Aufwand zu veranstalten.
Wenn Sie schon längere Zeit mehr Individualität in Ihrem Onlineshop nutzen wollen, benötigen Sie nicht unbedingt die Shopware Professional Edition.
Sie können auch das Kostenlose Plugin von Shopware anschauen und testen. Hier finden Sie einen Link zum Plugin.
Hier kommen Sie zum letzten Shopware Global Produkt Update.

Tipps zur Verbesserung des Nutzererlebnisses auf Ihrer Webseite

Definition Absprungrate (eng. “Bounce rate”)

Mit der Absprungrate wird gemessen wieviele Besucher Ihren Shop besuchen und ihn wieder verlassen ohne sich umzuschauen oder etwas zu kaufen. Auch wenn Sie die besten Produkte, einen optimierten Shop und perfekten Content vorweisen können, liegt es meist an anderen Faktoren.

In diesem Beitrag zeigen wir Ihnen die Faktoren auf, die Sie zur Optimierung Ihrer Absprungrate beachten sollten.

Optimierung 1: Above the Fold

Dieser Bereich zeigt den Inhalt, welcher ursprünglich im oberen Bereich einer gefalteten Zeitung steht.  Im Web ist hiermit der Bereich gemeint, welcher angezeigt wird sobald man die Seite öffnet und noch nicht gescrollt hat. Im Above-the-Fold-Bereich ist der erste Eindruck also sehr wichtig. Hier sollten Sie den Nutzer anregen und ihn dazu leiten sich weitere Inhalte anschauen zu wollen. Deshalb sollten Sie Ihre Webseite oder Webdesign auf folgendes überprüfen:

  • Informative und einprägsame Überschriften
  • Buttons, die Kunden zum anklicken anregen
  • Auffällige Bildsprache, die eventuell auffälliger als einfache Texte sind
  • Spezielle Vergünstigungen oder Aktionen

Optimierung 2: Absprungrate optimieren durch eine überschaubare Webseite

Auf einer überschaubareren Webseite schaut man sich eher gerne mal um, als Informationen überfüllt vermittelt zu bekommen. Folgende Faktoren machen Ihre Webseite überschauberer:

  • Nicht zu lange Überschriften verwenden: Hierbei macht es ebenfalls Sinn für die SEO jeweilige Keywords zu verwenden
  • Nicht zu lange Texte ohne Unterbrechung einbauen: Texte werden durch die Aufteilung in kleinere Abschnitte und Unterteilung mit Unterüberschriften deutlich lesbarer
  • Auffällige Call-to-Actions: Buttons oder Verlinkungen sollten immer direkt erkennbar sein, auch dadurch navigiert der Kunde durch Ihren Shop
  • Verwendung von Listen: Sobald ein Text auch mit einer Liste veranschaulicht werden kann, sollte man dies auch dringend tun. Listen bieten eine gewisse Überschaubarkeit und sind leichter abzurufen als Texte
  • Vermeiden von zu vielen Details: Detaillierte Erklärungen machen nicht immer Sinn. Der Nutzer überfliegt meist die Seite nur und möchte schnell zu seinem Ziel kommen.
  • Mehr Weißraum: Machen Sie Ihre Webseite durch knappe, nicht zu überfüllte Texte und genügend Leerraum übersichtlicher
  • Hervorhebung wichtiger Inhalte: Der Sucher überfliegt und sucht die wichtigsten Informationen auf einen Blick auf Ihrer Webseite. Deshalb macht es Sinn die wichtigsten Infos durch Fett- und Kursiv, Farben und Bilder hervorzuheben.

Optimierung 3: Ideen illustrieren durch Bilder und Videos

Anstelle von langem Lesen von Texten will jeder gerne einfach ein Bild oder Video zur Veranschaulichung haben. Bilder und Videos sehen gut aus und sind optimal zur Illustration wichtiger Informationen, zur Präsentation Ihrer Produkte oder um Call-to-Actions hervorzuheben.

  • Professionelle Fotografien: Je nach Budget macht es Sinn bei Bildern auf professionelle Unterstützung zurückzugreifen. Hierbei am besten noch auf Unterstützung mit Erfahrung im Bereich E-Commerce.
  • Ladezeiten: Ein professionelles Bild bringt Ihnen nichts, wenn es Ewigkeiten zum Laden braucht. Deshalb ist es wichtig die Auflösung so weit anzupassen, dass Sie das Bild noch optimal anzeigen, sowie schnell laden.
  • Bilder in Texten einbauen: Setzen Sie spätestens nach jedem 100. Wort ein Bild
  • Platzierung der Videos: Videos sollten am oberen Rand einer Seite platziert werden. Auf der Startseite macht es ebenfalls Sinn das Video als Einstieg Above-the-Fold zu verwenden.
  • Kein Autoplay: Nichts ist unkomfortabler, als Videos die sich selbst starten und dann auch noch Ton abspielen.
  • Reichweite durch Videos: Die Funktion des Teilens von Videos auf Ihrer Seite sollte auf jeden Fall gegeben sein um die Reichweite zu erhöhen.

Optimierung 4: Werbung durch Pop-Ups

Auch wenn Pop-Ups die perfekte Option sind für Angebote oder Aktionen zu werben, sollte man es hier nicht übertreiben. Eine Überschüttung von Pop-Ups kann den Nutzer verärgern oder verwirren. Hierbei macht es immer Sinn sich zu professionellem Online-Marketing beraten zu lassen.

  • Pop-Ups mit interaktiven Inhalten verwenden
  • Nicht den ersten Eindruck durch Pop-Ups zerstören. Achten Sie darauf, dass das Einkaufserlebnis dadurch nicht unterbrochen wird.
  • Aufdringlichkeit der Pop-Ups vermeiden durch kleine und dezentrale Anzeigen

So profitieren Shopbetreiber von den Trends:

 

Kaum eine Branche hat vom vergangenen Jahr so viel profitiert wie E-Commerce. Steigende Umsatzzahlen belegen das. Das lag natürlich hauptsächlich an der Corona-Pandemie, allerdings zeichnete sich dieser Trend auch schon in den Jahren davor ab. Der Boost im Umsatz beschleunigt nun Wachstum und damit auch Weiterentwicklung des Feldes. Mit diesen E-Commerce Trends können Sie 2021 rechnen:

D2C – Direkt zum Kunden

Immer mehr Marken setzen auf Vertrieb über eigene Verkaufskanäle. Dieser Weg, mit dem Kunden ohne Einzelhandel zu interagieren, nennt man Direct-to-Consumer (kurz: D2C). Das vermehrte aufkommen dieses E-Commerce Trends hat mehrere Gründe. Man erspart seinen Kunden beispielsweise die Suche nach dem günstigsten Angebot, weil das jeweilige Produkt exklusiv im eigenen Shop angeboten wird. Zusammen mit speziellen Angeboten wie etwa Sammlereditionen oder Personalisierungen bietet sich hier ein Alleinstellungsmerkmal, welches einem als Hersteller nur Vorteile einbringt.

Von dieser Entwicklung können auch Privatpersonen nutzen schlagen, die mit dem Verkauf von kleineren Gütern einen Nebenverdienst haben wollen oder selber einfach zum Unternehmer werden wollen. Die Normalisierung dieser Vertriebswege und zugehörige Tools und Software zum Umsetzen dieser sind hier ein guter Einstiegspunkt.

Einbindung von Social-Media-Kanälen

Plattformen wie Instagram bieten sich gut an, Schaufenster zu ersetzen. Und im Gegensatz zu diesen bietet sich hier auch an, seine Produkte noch besser in Szene zu setzen. Potenzielle Kunden wissen dies, und Folgen schon seit geraumer Zeit ihren Lieblingsmarken auf verschiedenen Kanälen. Sämtliche große Plattformen bieten auch Werbemöglichkeiten, wodurch potenzielle Reichweite noch mehr erhöht wird.

Dies bezieht auch sogenannten Conversational Commerce mit ein. Das bedeutet Commerce mit direktem Kundenkontakt wie beispielsweise (automatisierte) WhatsApp Chats. WhatsApp hat hier auch schon mit „Carts“ ein Feature vorgestellt, mit dem Nutzer direkt in Chats Einkaufen können. Das ist nicht nur praktisch die persönliche Beratung bequem von zu Hause aus verleiht E-Commerce auch ein viel besseres Image als bisher möglich. Und mit der Einbindung von Chatbots kann man viele dieser Beratungsgespräche komplett automatisieren.

Fokus auf Umweltschutz

Studien zeigen, dass etwa 60 % der Kunden zwischen 18 und 35 vermehr auf Nachhaltigkeit achten, wenn Sie Käufe tätigen. E-Commerce ist hier wie geschaffen dafür, da unnötige Lieferwege zu und von Geschäften umgangen werden können. Auch bieten neue Innovationen im Gebiet von Verpackungsmaterial gute Lösungen, den Lieferprozess noch umweltfreundlicher zu machen. Die Option, vermehrt auf nachhaltigere Produkte zu setzen, wird auch hier wahrscheinlich sehr wichtig sein, um beim potenziellen Endkunden einen guten Eindruck zu machen.

Außerdem bietet sich hier die Chance für lokale Unternehmen, in den E-Commerce einzusteigen und Produkte so etwa persönlich und mit nachhaltigen Methoden (beispielsweise Cargo Bikes) an den Endkunden zu liefern. Der Markt hierfür ist da, da wegen Corona circa ein Viertel der Deutschen beim Kauf online auf regionale Anbieter umgestiegen sind, um beispielsweise die Wirtschaft zu stärken oder weil Sie die Marken gerne auch im Supermarkt gekauft haben.

10 Tipps für Ihr Webdesign

Durch die stetige Weiterentwicklung des Online-Marketings und die immer genauer werdene Spezifizierung der jeweiligen Zielgruppen bekommt das Webdesign immer mehr Bedeutung. Um aus dieser unterschätzten Disziplin das volle Potential zu schöpfen muss man Online-Shop-Design so gut verstehen, dass man auch in der Lage ist, die richtigen und auch ausführliche Anforderungen an die Agentur weitergeben zu können.

Durch die Optimierung Ihres Webdesigns im E-Commerce ist es möglich mehr Kunden zu erreichen und das Produkt besser zu vermarkten. Mit unseren Tipps möchten wir Ihnen zeigen wie sie durch das Online-Shop-Design Ihren E-Commerce auf ein neues Level heben:

  1. Das KISS-Prinzip

Weniger ist mehr! Dafür steht auch das KISS-Prinzip – Keep it simple and stupid. Oftmals schwierig für viele Kunden umzusetzen, da Sie so viele Informationen wie an den Kunden bringen möchten, doch meist ist es besser einfach und eindeutig zu bleiben, sowie sein Design nicht zu überladen, sondern simpel aufzubauen.

  1. Branding im Webdesign

Professionell und vertrauenserweckend – mit dem richtigen Branding erwecken Sie bei Ihren Kunden den Eindruck, den Sie mit Ihrem Unternehmen auch vermitteln wollen. Was sind Ihre Werte? Was hebt Sie von der Konkurrenz ab? Und wie positionieren Sie sich? Alles Punkte, die sich auf Ihre Zielgruppe spezialisieren sollten. Ihre Marke sollte demnach definiert werden und anschließend auch im Online-Shop-Design aufgenommen werden.

  1. In den Kunden versetzen

Bei einem Design handelt es sich nicht nur um ein reines Layout, welches man sich richtig aussuchen sollte. Bei einem richtigen Design geht es darum den Kunden ohne Probleme schnell zur gesuchten Lösung zu bringen. Hierbei sollte man sich also in die Zielgruppe versetzen und das Design wählen, welches zwar auch ansprechend aussieht, aber auch die einfachste Navigation verspricht. Somit sollten der Kunde mit dem richtigen Design am schnellsten zu den gewünschten Produkten kommen und sich auch leicht im Check-Out zurechtfinden.

  1. Emotionen durch Farben

Hinter den jeweils verwendeten Farben im E-Commerce steckt meist ein psychologisches Konzept. Und ebenfalls sollte man sich bei der Farbwahl im Klaren sein, dass jeder Farbe eine unterschiedliche Emotion erweckt und riesige Möglichkeiten bietet den Kunden zu leiten.

  1. Relevante Bilder

Professionelle und vor allem passende Bilder sind für Ihren Online-Shop relevant. Kein Kunde kauf ein Produkt mit einem unscharfen oder ganz unangemessenen Bild. Durch die richtige Bildsprache und Professionalität, bauen Sie Vertrauen zu Ihrem Kunden auf. Ebenfalls bietet die Investition in hochwertige Bilder eine deutliche Steigerung der Conversions.

  1. Webdesign auf das wichtigste reduzieren

Auch wenn man davon ausgeht, dass es am sinnvollsten ist die Produkte ausführlich zu beschreiben, sollte man sich auch hier nur auf das relevanteste reduzieren. Die Besucher Ihres Online-Shops überfliegen Ihre Texte und lesen nur knapp 20 Prozent. Hierbei suchen Sie sich die nötigsten Informationen. Deshalb sollte man sich auf einen übersichtlichen Inhalt in einem überschaubaren Rahmen konzentrieren.

  1. Nicht nur der erste Eindruck zählt

Damit ein Kunde Ihnen persönliche Daten bei seinem Kauf überlässt, muss ein gewissen Grundvertrauen vorhanden sein. Dieses Vertrauen schaffen Sie nur mit einem professionellen Gesamteindruck. Und diesen bekommen Sie durch fehlerfreien Content, einem einheitlichen Gesamtbild von Color-Coding bis hin zum Design der Kontakt-Seite oder beispielsweise mit der Nutzung von professionellen Bildern.

  1. Simple Navigation

Niemand will sich durch mehrere Menüebenen klicken um zum gewünschten Produkt oder Seite zu kommen. Hierbei kann man potentielle Kunden schnell an die Konkurrenz verlieren. Deshalb ist es wichtig, dass Produktseiten, wie auch Kategorien, ganz einfach zu erreichen sind. Eine simple Informationsarchitektur steigert somit Ihren Umsatz und hebt die UX.

  1. Zurechtfinden im Checkout

Was ebenfalls ein No-Go ist, ist eine komplizierte Bezahlseite. Der Prozess des Kaufens sollte bis zum Abschluss komplett optimiert sein auf eine perfekte UX. Hier darf der Kunde nicht auf Widerstand oder verwirrende Elemente treffen.  Hier sollte alles vorhanden was man für einen einfachen Bezahlprozess braucht. Es sollten alle gängigen Zahlmittel nutzbar sein, ein Login als Gast oder die Möglichkeit seine Daten bei der Registrierung per Auto-Fill zu vervollständigen.

  1. Mobile First Webdesign!

Der Standard ist nicht mehr die normalen Desktop-Versionen, sondern die Nutzung des Online-Shoppings mit dem mobilen Endgerät. Denn sollten Sie auf ein mobiles Design verzichten, verzichten Sie auch gleichzeitig auf eine Vielzahl an mobiler Nutzer.