Zwei Mitarbeiterinnen welche sich über die Absprungrate austauschen.

Tipps zur Verbesserung des Nutzererlebnisses auf Ihrer Webseite

Definition Absprungrate (eng. “Bounce rate”)

Mit der Absprungrate wird gemessen wieviele Besucher Ihren Shop besuchen und ihn wieder verlassen ohne sich umzuschauen oder etwas zu kaufen. Auch wenn Sie die besten Produkte, einen optimierten Shop und perfekten Content vorweisen können, liegt es meist an anderen Faktoren.

In diesem Beitrag zeigen wir Ihnen die Faktoren auf, die Sie zur Optimierung Ihrer Absprungrate beachten sollten.

Optimierung 1: Above the Fold

Dieser Bereich zeigt den Inhalt, welcher ursprünglich im oberen Bereich einer gefalteten Zeitung steht.  Im Web ist hiermit der Bereich gemeint, welcher angezeigt wird sobald man die Seite öffnet und noch nicht gescrollt hat. Im Above-the-Fold-Bereich ist der erste Eindruck also sehr wichtig. Hier sollten Sie den Nutzer anregen und ihn dazu leiten sich weitere Inhalte anschauen zu wollen. Deshalb sollten Sie Ihre Webseite oder Webdesign auf folgendes überprüfen:

  • Informative und einprägsame Überschriften
  • Buttons, die Kunden zum anklicken anregen
  • Auffällige Bildsprache, die eventuell auffälliger als einfache Texte sind
  • Spezielle Vergünstigungen oder Aktionen

Optimierung 2: Absprungrate optimieren durch eine überschaubare Webseite

Auf einer überschaubareren Webseite schaut man sich eher gerne mal um, als Informationen überfüllt vermittelt zu bekommen. Folgende Faktoren machen Ihre Webseite überschauberer:

  • Nicht zu lange Überschriften verwenden: Hierbei macht es ebenfalls Sinn für die SEO jeweilige Keywords zu verwenden
  • Nicht zu lange Texte ohne Unterbrechung einbauen: Texte werden durch die Aufteilung in kleinere Abschnitte und Unterteilung mit Unterüberschriften deutlich lesbarer
  • Auffällige Call-to-Actions: Buttons oder Verlinkungen sollten immer direkt erkennbar sein, auch dadurch navigiert der Kunde durch Ihren Shop
  • Verwendung von Listen: Sobald ein Text auch mit einer Liste veranschaulicht werden kann, sollte man dies auch dringend tun. Listen bieten eine gewisse Überschaubarkeit und sind leichter abzurufen als Texte
  • Vermeiden von zu vielen Details: Detaillierte Erklärungen machen nicht immer Sinn. Der Nutzer überfliegt meist die Seite nur und möchte schnell zu seinem Ziel kommen.
  • Mehr Weißraum: Machen Sie Ihre Webseite durch knappe, nicht zu überfüllte Texte und genügend Leerraum übersichtlicher
  • Hervorhebung wichtiger Inhalte: Der Sucher überfliegt und sucht die wichtigsten Informationen auf einen Blick auf Ihrer Webseite. Deshalb macht es Sinn die wichtigsten Infos durch Fett- und Kursiv, Farben und Bilder hervorzuheben.

Optimierung 3: Ideen illustrieren durch Bilder und Videos

Anstelle von langem Lesen von Texten will jeder gerne einfach ein Bild oder Video zur Veranschaulichung haben. Bilder und Videos sehen gut aus und sind optimal zur Illustration wichtiger Informationen, zur Präsentation Ihrer Produkte oder um Call-to-Actions hervorzuheben.

  • Professionelle Fotografien: Je nach Budget macht es Sinn bei Bildern auf professionelle Unterstützung zurückzugreifen. Hierbei am besten noch auf Unterstützung mit Erfahrung im Bereich E-Commerce.
  • Ladezeiten: Ein professionelles Bild bringt Ihnen nichts, wenn es Ewigkeiten zum Laden braucht. Deshalb ist es wichtig die Auflösung so weit anzupassen, dass Sie das Bild noch optimal anzeigen, sowie schnell laden.
  • Bilder in Texten einbauen: Setzen Sie spätestens nach jedem 100. Wort ein Bild
  • Platzierung der Videos: Videos sollten am oberen Rand einer Seite platziert werden. Auf der Startseite macht es ebenfalls Sinn das Video als Einstieg Above-the-Fold zu verwenden.
  • Kein Autoplay: Nichts ist unkomfortabler, als Videos die sich selbst starten und dann auch noch Ton abspielen.
  • Reichweite durch Videos: Die Funktion des Teilens von Videos auf Ihrer Seite sollte auf jeden Fall gegeben sein um die Reichweite zu erhöhen.

Optimierung 4: Werbung durch Pop-Ups

Auch wenn Pop-Ups die perfekte Option sind für Angebote oder Aktionen zu werben, sollte man es hier nicht übertreiben. Eine Überschüttung von Pop-Ups kann den Nutzer verärgern oder verwirren. Hierbei macht es immer Sinn sich zu professionellem Online-Marketing beraten zu lassen.

  • Pop-Ups mit interaktiven Inhalten verwenden
  • Nicht den ersten Eindruck durch Pop-Ups zerstören. Achten Sie darauf, dass das Einkaufserlebnis dadurch nicht unterbrochen wird.
  • Aufdringlichkeit der Pop-Ups vermeiden durch kleine und dezentrale Anzeigen
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