Weihnachten ist für viele Händler die wichtigste Jahreszeit

… und genau deswegen bietet es sich an, hier besonderen Wert auf Kunden lockende Aktionen zu setzen. Attraktive Liefergarantien, Rabatte, Umtausch und Gewinnspiele – der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt. Alles, was Kunden in den eigenen Webshop bringt, hilft Ihren Verkäufen. In diesem Text finden Sie einige Denkanstöße, wie Sie Ihr Weihnachtsgeschäft ankurbeln können.

Warum ist Weihnachten so interessant für meinen Shop?

In den Wochen vor Weihnachten kaufen Menschen viel und teuer für Ihre liebsten ein. Davon profitieren natürlich die Besitzer der Shops, in denen kräftig eingekauft wird. Dazu kommt, dass in den letzten Jahren der Trend definitiv zum online Handel geht. Perfekt also, großflächig Kunden zum Shop zu locken und Sie so zum Kauf zu animieren. Weihnachtsaktionen können Ihnen hier helfen. Die Konkurrenz ist hier allerdings groß – überall wird der Kunde weihnachtlich umworben. Dies hat zur Folge, dass eine gewisse Erwartungshaltung besteht. Wie hoch Rabatte und wie attraktiv Gewinne sind zum Beispiel.

Rechtliche Aspekte

Um sich rechtlich abzusichern, gilt es die drei Grundregeln von Weihnachtsaktionen zu beachten. Diese sind, die Aktionen klar, transparent und verständlich anzulegen. Irreführende Werbung ist nämlich laut Gesetz unzulässig. So muss immer klar verständlich sein, welche Voraussetzungen gelten und was dem Kunden dafür geboten wird. Weiter dürfen Kunden nicht unzumutbar belästigt werden. Dies kann vor allem bei Newslettern oder Pop-ups zu Problemen führen. Zuletzt müssen Versprechen immer eingehalten werden. Ansonsten wären Sie strafrechtlich belangbar.

Weihnachtsgarantie

Rechtlich gesehen sind, abgesehen von oben genannten Grundregeln, keine Besonderheiten zu beachten. Wichtig ist nur, dass die Einhaltung der Garantien angestrebt wird. Sprechen Sie sich deshalb zum Beispiel mit Ihren Postdienstleister ab, ob die rechtzeitige Lieferung von Paketen vor heilig Abend überhaupt möglich ist. Bieten Sie dem Kunden auch Entschädigung an, falls im Einzelfall etwas schief geht. Umtauschrecht, Gutscheine und zukünftige Rabatte sind hier nur ein paar Möglichkeiten, dies umzusetzen.

Achten Sie auch darauf, den Kunden im Kleingedruckten detailliert über die Konditionen aufzuklären.

Rückgaberecht

Wichtig ist bei freiwilligem Rückgaberecht, dass Sie klar stellen, dass es nicht die gesetzliche Widerrufsfrist ersetzt. Formulieren Sie ihre Konditionen also so, dass dies ersichtlich ist. Sie erreichen dies, indem Sie dies explizit erwähnen und ihr Weihnachtsrückgaberecht länger befristen, als das gesetzliche. Sie können frei wählen, ob Sie dem Kunden den Kaufpreis erstatten, oder ein Gutschein in Höhe des Warenwerts ausstellen möchten. Klären Sie den Kunden auch hier im Kleingedruckten umfangreich über die Konditionen auf.

Rabatte und Gutscheine

Seien Sie kreativ! Solange Sie die Konditionen wieder klar und unmissverständlich definieren, sind hier keine Grenzen gesetzt. Ob 20 % Rabatt oder der Erlass von Lieferkosten, hier ist einiges denkbar. Lassen Sie sich etwas Attraktives einfallen, denken Sie aber auch an die Umsetzbarkeit.

Newsletter

Hier gelten die gleichen Regeln wie bei regulärem Newsletter-Marketing. Stellen Sie sicher, dass ihre Newsletter nur an die Kunden gesendet werden, die dem Erhalt ausdrücklich zugestimmt haben. Ansonsten können Sie rechtliche Schwierigkeiten haben.

Geschenke

Wenn Sie kostenlose Geschenke mit ihren Verkäufen anbieten, stellen Sie sicher, dass ihre Kunden beim Checkout angeben können, ob Sie dieses Geschenk überhaupt wollen. Und auch hier gilt: Im Kleingedruckten muss ersichtlich erklärt werden, welche Konditionen gelten.

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