Die Zukunft des Online-Shopping

Um Online-Shopping zu verbessern wollen Entwickler eine App erstellen, in welcher der Käufer das Produkt virtuell anprobieren kann. Mittels eines 3D-Modells des Käufers, soll es diesem erleichtert werden, das Produkt in der richtigen Größe zu finden.
Für diese App gibt es verschiedene Ansätze. Ed Buttler entwickelt eine Box, in welcher der Käufer sich reinstellen soll, um ein 3D-Modell von sich selbst zu erstellen. Dadurch kann der Käufer sein Produkt anprobieren und um 360° betrachten. Um den Vorgang des Erstellen des Avatar zu vereinfachen, wurde ebenso ein statistisches Modell erstell, welches der Käufer individuell seinen Körpermaßen anpassen kann.
Der japanische Online-Shop Vertreiber Zozo hat einen ähnlichen Ansatz. Er hat einen Anzug entwickelt, in welchem der Käufer ein 3D-Modell von sich erstellen kann, indem dessen Handy mehrere Bilder von Ihm macht. Allerdings funktioniert der Zozosuit noch nicht optimal.
Viele Geschäfte bieten eine persönliche Beratung an. Um dies dem Käufer auch online zu ermöglichen will Amazon eine “virtual fitting room”-App entwickeln. Die App soll die Social-Media-Bilder des Käufers durchsuchen und dessen passenden Style anbieten.

Das Problem der Retouren

Die Probleme bei Online-Shopping sind die vielen Bestellungen, wovon ein großer Teil zurück geschickt wird. Zum Beispiel werden 70% – 80% der bestellten Jeans von Frauen wieder zurück geschickt, auf Grund von der falschen Größe. Alleine in Deutschland gehen 50% der Bestellungen wieder zurück an den Hersteller.

Zukunft des realen Marktes

Der reale Markt muss sich nun vom Online-Markt unterscheiden. Deswegen sollte dieser schrumpfen, dafür sollten die wenigen Geschäfte ein interessanteres Verkaufserlebnis anbieten. McKinsey Achim Berg ist der Meinung, dass Geschäfte sich zu einer Station zum abholen der Online-Bestellungen und Station zur Rückgabe für Retouren entwickeln werden. Eine weitere Idee ist, einen realen Markt zu erstellen, in welchem Marken deren beste Produkte vorstellen können.
Die virtuelle Anprobe könnte für mache Käufer zu viel sein, dennoch wird es die Grenzen zwischen online und offline bestellen nach dem perfekten passenden Kleidungsstück verblenden.

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