Dynamic Priecing

Schon Amazon, Uber und Air Asia sind uns mit einem Beispiel vorangegangen, indem sie verschiedene Preise für das gleiche Produkt angeboten haben. Vielleicht werten das einige Nutzer negativ ein, jedoch hat sich herausgestellt, dass es positive Auswirkungen auf den Markt hat. Die Preisgestaltung orientiert sich dabei an der Zahlungsbereitschaft er Kunden. Die Preisgestaltung kann nur eingeschätzt werden, aus freiwillig angegebene personenbezogene Daten und leider nicht genau bestimmt werden. Zu den freiwillig angegebenen Daten, wie beispielsweise E-Mail-Adresse, können auch Daten wie IP-Adressen, Betriebssysteme oder auch die Rechnung des letzten Einkaufs eingesehen werden. So wird einem Macbook-Besitzer mehr Einkommen zugetraut, wie das Einkommen eines Windows-Nutzers.

Kein Wohlfahrtsverlust, sondern Fairness und Angebot für alle

Eine Win-win-Situiation für den Kunden und das Unternehmen entsteht durch die ökonomische Wohlfahrt. Sie setzt sich aus Konsumenten- und Produzentenrente zusammen. Die Konsumentenrente bezeichnet den Gewinn des Verbrauchers durch niedrige Preise und die Produzentenrente setzt sich aus dem Gewinn des Unternehmens zusammen. Bei einem Unternehmen mit Festpreisen entsteht ein Konsumentenrenten Verlust. Doch bei Unternehmen mit einer Zahlungsbereitschaft kann ein Anstieg der Konsumentenrente entstehen. Diese entsteht durch das Bedienen aller Kunden mit einer Zahlungsbereitschaft, die über den Kosten der Produktion liegen. Dadurch erhöht sich der Absatz des Unternehmens, ohne dass dieses auf Gewinnspannen verzichten muss, da es günstige Preiseanbieten kann.

Risiko: Unlauterer Wettbewerb unter Giganten

Natürlich kann auch so ein guter Vorteil zum Problem werden, vor Allem in Verbindung mit Macht von großen Unternehmen.
Beispiel: Die Giganten Amazon und Google. Drei von vier Suchanfragen starten bei ihnen. Die 1,4 Milliarden Nutzer der Konzerne verwenden immer mehr Sprachassistenten wie Amazon Echo oder Google Home. Beide Giganten halten zusammen etwa 85% der Marktanteile, bei 26 Millionen verkaufte Lautsprecher weltweit pro Quartal, keine Überraschung. Das E-Commerce wird die Folgen der Sprachassistenten weiterhin zu spüren bekommen, was durch den Einkauf per Sprachbefehl auch immer leichter wird. Diese Macht könnten die beiden Tech-Giganten ausnutzen.
Wenn Preisgestaltung und Empfehlungen auf das Nutzerverhalten des Kunden treffen entsteht daraus der Idealfall, dass der Kunde das erhält, was er benötigt und auch möchte. Sie können als Unternehmen Ihre eigenen Produkte bewerben, indem Sie andere Produkte aus der Gewinnmarge rauswerfen. Jedoch wird auch das Vergleichen der Produkte für den Kunden schwerer, wenn dieser die Sprachsuche benutzt. Dann stehen Umsatzsteigerung und die Bedürfnisse und Angebote für den Kunden im Kontrast. Rechtlich ist dies dann nicht mehr tragbar, weswegen OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) und die EU Organe ermitteln können, im Falle jemand würde klagen und hätte genug Beweise in der Hand.

Datenschutz kann Personalisierung erschweren

Sie können jedoch schnell Verluste mit Ihrem Unternehmen machen, wenn Sie die Zahlungsbereitschaft Ihrer Kunden zu hoch ansetzten und dadurch die Kunden weniger kaufen. Doch durch die Datenschutzregelungen müssen Sie die Persönlichkeitsrechte Ihrer Kunden wahren. So sind nun mal überall in der EU die Datenschutzregelugen sehr scharf.
Auch wenn Sie nicht Amazon oder Google sind, der Conversational Commerce und auch die Personalisierung von Produkten und Preisen werden immer erfolgreichere Ergebnisse liefern.

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