Tastatur mit einem Button zu Barrierefreiheit

Erfahren Sie mehr zur Barrierefreiheit

Um die Grundrechte von Menschen mit Behinderung im digitalen Bereich zu stärken rief die EU den „European Accessibility Act (EAA)“ ins Leben. Dieser soll dazu dienen, dass sich jeder Betreiber im Netz Gedanken macht zur Barrierefreiheit im eigenen Angebot und somit mögliche Hürden und Defizite für Behinderte schon im Vorfeld behebt. So wird im EAA beschrieben, dass auch im Bereich des E-Commerce Menschen mit Behinderung vollen Zugang und Nutzen haben müssen.

So hat es fatale Folgen für einen Anbieter, wenn er seinen Shop nicht an die Richtlinien und Vorgaben anpasst. Dadurch können Produkte und Dienstleistungen eventuell gar nicht mehr im Markt positioniert werden.

Um die Vorgaben ins deutsche Recht zu übertragen gibt es eine Frist bis zum 28.06.2022. Ab da wird dann jeder Unternehmer irgendwann auch verpflichtet sein diese Vorgaben zu erfüllen.

Standardmäßig barrierefrei programmieren

Doch auch schon jetzt sollte man mit seinem Angebot für jeden ein Nutzen bringen. Hierbei sollte man sich an den Vorgaben von Google orientieren, denn das Ranking wird durch eine nicht barrierefreie Seite stark beeinflusst. Der Crawler orientiert sich hierbei nach den Standards „AA“ oder „AA+“ der WCAG 2.0-Richtlinien der Europäischen Union.

Barrierefreiheit überzeugt von Kompetenz

Barrierefreies Webdesign gehört zu einer der wichtigsten Punkte in Sachen Kompetenz in Kommunikation und Technik. Damit jeder in der Lage ist Ihr volles Angebot nutzen zu können, sollte Ihr Konzept eindeutig auch Usability und Accessability beinhalten.

Was sollten Sie dann jetzt also beachten?

Der Zugang zu einer Internetseite sollte grundsätzlich unabhängig von soziodemografischen Merkmalen sein. So sollte ein Nutzer unabhängig von körperlichen oder geistigen Einschränkungen Zugang zu Ihren Angebot bekommen.

Hierbei gibt es verschiedene Merkmale, die man immer im Hinterkopf behalten muss. Beispielsweise sollten Texte immer eine ausreichend große Schriftgröße und einen starken Kontrast zum Hintergrund aufweisen, damit auch Nutzer mit einer Sehbehinderung diese gut lesen können. Ebenso können gehörlose Nutzer Videos auf Ihrer Seite nicht verstehen, wenn diese keine Untertitel besitzen. Auch Blinde können nur dann von Ihrem Angebot profitieren, wenn Bildern, Formularen und Buttons eine textliche Beschreibung hinterlegt ist.

Denn eine besonders relevante Gruppe von Online-Kunden bilden 7,5 Millionen Menschen in Deutschland, die eine anerkannte Schwerbehinderung haben. Und genau aus diesem Grund sollte jede Seite auf reine Tastatursteuerung, Braille-Zeilen, Sprachausgabe und Joysticks abgestimmt sein.

Fazit

Jeder Mensch hat im Laufe des Lebens mit Barrieren zu kämpfen. Und wer möchte nicht das ganze Potential aus seinem Angebot schöpfen und zufriedene Kunden vorweisen können? Genau deshalb kommt ein barrierefreies Lebensumfeld allen zugute. Überzeugen Sie hier mit Kompetenz und sozialen Engagement und sorgen für einen barrierefreien Webauftritt.

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